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balliere nicht eher zu machen, als bis ihnen eine an⸗ ſtändige Wohnung geboten werden könne.
Während des Frühſtücks war Albine düſter und ſchweigſam, ihre Augen flohen die meinigen; zwei oder dreimal bemerkte ich, daß ſie ihre Thränen, welche zu fließen im Begriffe waren, zurückhielt.
Uum eilf Uhr gab das Geräuſch der Poſtpferde, welche in den Hof kamen, das Signal zum Abſchied. Der Abſchied zwiſchen Albine, ihrer Mutter und ihrem Vater war, was ſolche Abſchiede, gemiſcht aus Thrä⸗ nen, Umarmungen, Zärtlichkeitsbetheuerungen, Ver⸗ ſprechen, ſich zu ſchreiben und ſo bald als möglich wiederzuſehen, immer ſind. Ich geſtehe, ich empfand viel weniger Rührung, als Ungeduld, das Ziel dieſer Scene zu ſehen und mich endlich im freien Beſitze meiner Frau zu fühlen.
Gott ſei Dank, nach Verlauf von zehn Minuten ſchloß ſich der Wagenſchlag hinter uns; Duypin ſtieg auf ſeinen Sitz und ſagte zu den Poſtillons: „Straße nach Orleans, fünfzig Sous Trinkgeld . . . und gut gefahren!“
Die vier Pferde gingen raſch ab. Albine neigte ſich noch einmal aus dem Schlage, um mit der Ge⸗ berde einen letzten Abſchied an ihren Vater und ihre Mutter zu richten; dann warf ſie ſich in den Hinter⸗ grund des Wagens zurück, zerfloß in Thränen und verbarg ihr Geſicht in ihrem Taſchentuch.
So habe ich dich verlaſſen, o Paris! du, die du ſo lange der Mittelpunkt meiner Vergnügen und Luſt⸗ barkeiten, die goldene Stadt meiner Jugend warſt, ich habe dich für immer und ohne Bedauern verlaſſen, wie der Schauſpieler, das Abnehmen ſeines Talentes fühlend, vernünftiger Weiſe das Theater verläßt, wo er ſo lange geglänzt hat.
Albine weinte immer, ich überließ ſie ihrem Still⸗


