Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 5.-9. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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ſchluß zu ſchreiben, als Sie mündlich damit befannt zu machen. „Ihre Abweſenheit wird ſo als natürlicher Ueber⸗ gang zu unſerem Bruche gedient haben. „Gvott befohlen und für immer Gott befohlen, meine liebe Eulalie; ich habe heute Abend Alles verbrannt, ſeien Sie unbeſorgt, man kann, wie Sie wiſſen, auf mein Wort bauen; ich habe die gegründete Prätenſion, ich hege die Ueberzeugung, ein galanter Mann zu ſein. Dieſer letzte Brief wird Ihnen wie immer unter dem Couvert Ihrer Kammerfrau zufommen; ich bitte Sie, antworten Sie nicht, denn wenn Sie dieſes leſen, bin ich verheirathet. . . und fern von Paris, das ich ver⸗ laſſe. Sie begreifen überdies, daß ein Brief von Ihnen, da er ſich verirren könnte, Gefahr laufen würde, die Unruhe oder das Mißtrauen in ein Haus zu bringen, welches mir die Ruhe und das Glück meines Lebens ſichern ſoll. 5 „Immer der Ihrige, wenn ſchon F. D.“

Außer dieſee, wie man zu ſagen pflegt, erklär en Geliebten, hatte ich vor einiger Zeit einer Parfumerie⸗ bude ein reizendes Mädchen entführt, das durch ſeine ſchelmiſche Miene, ſeine anlockende Leibesgeſtalt, und beſonders durch ſeine herrlichen rothen Haare die letzte Laune meiner verſcheidenden Jugend geworden war.

Ich ſchrieb dieſen zweiten Brief an Mademoiſelle Mariette Hubert:

„Liebes Kind, Du wirſt hier beigeſchloſſen ſechs Tauſend⸗Franken⸗Billets finden; ich überlaſſe Dir ein huͤbſches Mobiliar, Silberzeug, Juwelens füge dem ein gutes Benehmen bei, und Du wirſt ruhig beſſere

Zeiten abwarten können.

„Gründe, welche Dir zu erklären unnütz wäre, verpflichten mich, Dich zu verlaſſen und Dir die Frei⸗ heit zu geben, ſo viel als möglich Glückliche zu ma⸗ chen. Biſt Du vernünftig, . . . ſuchſt Du mich nicht