der Geſundheit Ihrer Tochter nach Vichy gefü es wird mir weniger peinlich ſein, Ihnen meine
zwiſchen der Moral, welche die Aufführung der Frau regiert, und unſerer Moral . . .
Nach dieſen Betrachtungen, die mich nicht nur in meiner Ueberzeugung geſtärkt, ſondern mir auch das Maß meiner Rechte gegeben haben, ſchloß ich meine Vergangenheit dadurch ab, daß ich folgende zwei Briefe an meine zwei letzten Geliebten ſchrieb, um redlich in den Eheſtand einzutreten und jedes andere Band zu zerreißen. „Meine liebe Eulalie, Sie wunderten ſich über mein langes Stillſchweigen. Vernehmen Sie die Ur⸗ ſache: Ich heirathe. „Ich ziehe es vor, Ihnen die Wahrheit ohne Vor⸗ und auch ohne Entſchuldigungen zu agen. Ich kenne Ihre Charakterfeſtigkeit, die Richtigkeit Ihres Geiſtes und bin alſo ſicher, daß mir mein Be⸗ nehmen keins Anſchuldigung von Ihrer Seite zuziehen wird
„1„Auf jede Weiſe mußte unſere Barbindung, welche nün achtzehn Monate dauert, bald ihr Ende erreichen; Sie hätten mich verlaſſen, um einen andern Liebhaber zu nehmen oder ſich ganz Ihrem Manne und Ihrer Tochter zu widmen; ich hätte Ihren Entſchluß ange⸗ nommen, ohne mich zu beklagen . ich ſage nicht, ohne Bedauern und ohne Kummer.
„Und dann bin ich zu einem Alter gelangt, wo ſich die Zukunft firiren und ſich auf eine ehrenvolle und dauerhafte Art hervorſtellen muß.
„Seit lange fühlte ich das Bedürfniß nach eine ruhigen, geregelten Leben; die Erkaltung, über Sie ſich oft in der letzten Zeit beklagten, h keine andere Urſache.
„Ich wünſche mir Glück, daß Sie die F


