Teil eines Werkes 
1. Band, Therese Dunoyer : 1. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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Serpentine dachend). Auf ſolche Gedanken kommt doch nur der Marquis. Deiner Meinung nach könnte man alſo von den Wählern des Herrn Labirinte ſagen, ſie wären auch glück⸗ lich geweſen bei

Der Marquis. Mit ihrem Deputirten? Allerdings. Das iſt die repräſentative Regierung. Gu SainteLur.) Nicht wahr, edler Pair?

Sainte⸗Luce. Es wäre dies eine neue Theorie der Menſchenrechte.

Der Marquis Cei Seith. Muth! ich muß meine Rolle bis zu Ende durchführen. Caut) Ich fahre fort:Ja, mein Fortuné! Du ſolkteſt mich die Wirklichkeit dieſes Gefühles kennen lehren. Stattzu ſchweigen über die Verirrung meiner Phantaſie, werde ich vielmehr da⸗ von ſprechen, um mich anzuklagen, mir ſelbſt zu flu⸗ chen, nicht, daß ich Dir den Herrn Des Roches vor⸗ ziehen konnte, weil ich erſt nach ihm das Glückhatte, Dich auf der Erde kennen zu lernen, ſondern um mich

anzuklagen, Deine Exiſtenz nicht errathen zu haben. Ganz Recht; die einfachſten Naturgeſetze mußten ihr ſagen, daß

es irgendwo einen Fortuné Labirinte gebe. 3

Serpentine. Es iſt ſehr hübſch geſchrieben, auch ortho⸗ graphiſch?

Der Marquis. Allerdings nach der Orthographie des Herzens. Ich fahre fort:Du wagſt es alſo eifer⸗ füchtig zu ſein, böſer Menſch? Siehſt Du nicht ein, daß ich den unerträglichen Des Roches noch immer wie früher bei mir ſehe, blos um nicht durch einen zu raſchen Bruch mit ihm Argwohn zu erwecken? Kannſt Du glauben, daß ich, ſeit ich Dich geſehen, Dich, deſſen erſte Liebe ich beſitze, Dich, der Du ſo ſüß, ſo zärtlich biſt, Dich mit jenem buchsbaumfarbigen Men⸗ ſchen nur vergleiche das iſt unterſtrichender von Converſation ſo viel verſteht, wie ein Pferd, wie Du in Deinem Briefe ſo boshaft ſagſt.

Des Roches (wüthend, aber an ſich haltend). Es freut mich ſehr, Herr Labirinte, Ihnen Gelegenheit zur Uebung Ihres Witzes

gegeben zu haben. Vielleicht kann ich Ihnen ſpäter Gelegenheit

zu einer andern Art Inſpiration geben,