Teil eines Werkes 
1. Band, Therese Dunoyer : 1. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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Labirinte (ehr veregem. Mein Herr, ich verſichere Sie ein bloßer Scherz ein ſchlechter Spaß. Gei Seite) Der Marquis hat geſchworen, mich umbringen zu laſſen.

Des Roches 6u Labirinch. Wir werden dieſe Unterhal⸗ tung ſpäter weiter fortſetzen. Gei Seie) Ich bin nun der Gegen⸗ ſtand aller Geſpräche in Paris!

Mehrere Gäſte. Des Roches, es iſt ja nur ein ſchlechter Spaß, wie Herr Labirinte ſagt.

Clariſſe aachen). Der arme Des Roches, der ſeinen Neben⸗ buhler in der Kunſt zu lieben unterrichtet! Ha! ha! ha!

Serpentine. Ausgeſtochen hintergangen durch Herrn Labirinte!

Des Roches 6e Seuh. Verfluchte Schlangen! Sie werden den dummen Vorfall überall ausplaudern, aber ehe ich noch eine Ausforderung von dem Marquis Prhalte, zerſchmettere ich dieſem Schwachkopf wenigſtens ein Glied. Gaut) Herr La⸗ birinte, haben Sie dieſen Brief geſchrieben, den Herr von Beau⸗ regard vorlieſet?

Labirinte (m parlamentariſchem Lonch. Mein Herr in je⸗ dem Falle dürfte dieſer Brief ein vertraulicher ſein und keines⸗ wegs ein offizieller, und ich proteſtire

Des Roches. Haben Sie dieſen Brief geſchrieben, ja oder nein?

Alle Gäſte. Des Roches, laſſen Sie doch, Sie ſind ein Thor. Der Fürſt Caſtelli. Es liegt ja in der Sache durch⸗ aus nichts Ernſthaftes. Der Marquis wollte einen Scherz machen

Des Roches (der nicht mehr an ſich halten kann). Mein Herr, über ſolche Dinge kann Jeder nur allein entſcheiden; ich ſage deshalb dem Herrn Labirinte, der Brief, den er geſchrieben hat, er mag ein vertraulicher oder ein vffizieller ſein, rührt von einem dummen und impertinenten Menſchen her.

Alle. Des Roches! Des Roches!

Serpentine Caut lachend). Jetzt bekommt die Sache eine Farbe. Bisher war ſie ſehr matt.

Des Roches (eht au. Herr Labirinte, ich wiederhole Ihnen, daß Sie ein einfältiger und impertinenter Menſch ſind.