Teil eines Werkes 
1. Band, Therese Dunoyer : 1. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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159 Er wird ſogleich losbrechen. Guu unnfeſt) Ich kenne dieſe Schrift, Marquis. Was habe ich zu thun? (Erſtaunen ver Gäſte)

Der Marquis. Nun wahrhaftig, lieber Des Roches, ich an Ihrer Stelle würde Philoſoph ſein. Wir haben Alle ab⸗ wechſelnd Glück und Unglück.

Serpentine duut laceu). Gott! wie drollig, wenn die geheimnißvolle Unbekannte des Herrn Labirinte die Geliebte Des Roches wäre! (Sie lacht von Neuem.)

Clariſſe. Herr Labirinte ſiegt bei der Geliebten des Herrn Des Roches durch den guten Rath des Herrn Des Roches! Sie lacht)

Der Marquis dachend. Sehr leicht möglich.

Des Roches Gei Seuh. Welche Kaltblütigkeit! Was hat er im Sinne?

Sainte⸗Luce deme zu Beaudricurh. Des Roches iſt blaß geworden; unter dieſem Scherz liegt etwas Ernſtes.

Der Marquis Gu Berrn Labirinc). Und Sie, mein Herr Labirinte, kennen Sie dies? Er wirt ihm einen Brief zu)

Labirinte (urchlauft den Brief mechaniſch) (bei Seite). Ich dachte es ein Brief von mir an ſeine Frau. Ich bin verloren zwiſchen Hammer und Ambos; auf der einen Seite Des Roches, auf der andern der Marquis. Und dieſen Morgen hat er den Oberſten Koller im Duell getödtet! Caut, verlegen) Aber ich ich erkenne die Schrift nicht genau.

Der Marquis. So betrachten Sie dieſelbe genau, mein lieber Herr Labirinte.

Serpentine. Marquis, mach geſchwind. Es verſpricht, ſpaßhaft zu werden. Nenne uns den Namen der Frau. Es muß die Unbekannte des Herrn Labirinte ſein; ſie muß es ſein.

Des Roches Cebhaft und ängſic). Gnade, Marquis! Kein Wort weiter!

Der Marquis Geten. Iſt dieſer junge Doctrinär da nicht Ihr Zögling in der Verführungskunſt? Seine Siege ſind die Ihrigen.

Des Roches ant Beſtmntheih. Ich will Niemandes Spiel⸗ zeug ſein, Beauregard. Das Abenteuer iſt lächerlich für mich,

und ich bitte Sie, den Scherz nicht weiter zu treiben.