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det, weil mein Banguier Reiſen mache, ohne an die Bezahlung meiner Forderung zu denken.“
— „Das iſt unmöglich,“ entgegnete Montal mit unwill⸗ kührlich großer Lebhaftigkeit; „das Vermögen Dunoyer's iſt bedeutend; ſein Haus iſt eins der ſicherſten in Paris.“
„Das ſagt man mir überall und ich bin auch überzeugt davon,“ ſprach Ewen, „denn heute Morgen hat mir Herr Dunoyer nicht nur das Verfallene bezahlt, ſondern ſich auch erboten, mir ſofort den Betrag der drei andern Obligationen zu zahlen, die ich von ihm habe.“
Der Herr von Montal ſchien freier aufzuathmen und ant⸗
wortete:
— „Auch wunderte ich mich ſehr über dieſe Gerüchte.“
— „Nur der Irrthum des guten Abbé von Kerouellan hat meine Aengſtlichkeit veranlaßt. Selbſt in dem Hotel, in welchem ich wohne, gab man mir ſo gute Nachrichten über den Credit des Herrn Dunoyer, daß ich die verfallene und von ihm bezahlte Summe von Neuem bei ihm angelegt habe.“
„Sie thaten Recht daran; denn Sie können das Geld nicht ſicherer anlegen. Dunoyer beſitzt Grundeigenthum von großem Werthe; man ſchätzt ſein unbewegliches Vermögen auf beinahe zwei Millionen. Ungerechnet ſein Portefeuille und was ihm das Banquiergeſchäft einbringt, wies das letzte Inventar 4 Millionen 260,000 Francs nach.“
— „Sie ſcheinen mit ſeinen Umſtänden ſo genau bekannt zu ſein,“ fiel Herr von Ker⸗Ellio ein, „daß ich b hnen hätte Erkundigungen einziehen ſollen.“ 3
„Ich hörte wenigſtens ſein Vermögen ſo hoch ſche entgegnete Montal erröthend.
— „Herr Dunoyer ſcheint mir überhaupt ein vortrefflicher Menſch zu ſein,“ fuhr Ewen fort; „er hat mich zum nächſten Sonntag zu Tiſche geladen.“
„Nächſten Sonntag? das trifft ſich vortrefflich,“ entgeg⸗ nete Montal; „ich bin an dieſem Tage auch ſein Gaſt.““
— „Ein Glück für mich,“ ſagte Ewen, „doch jetzt ver⸗ laſſe ich Sie.“
„Adieu alſo, Vetter.“
— „Heute Abend, wenn Sie die Gefälligkeit haben und mich abholen wollen!“
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