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„Hmlhm! ich ſähe es lieber, wenn das abſcheuliche Bild vernichtet würde“, ſagte der Abbé, indem er ungern ſeine Hand zurückzog. *
— „Alter Freund“, entgegnete Ewen lächelnd, „ich werde am Ende glauben müſſen, daß Sie ſich vor dem blaſſen Bilde da fürchten.“
„Um Dir zu beweiſen, daß ich mich vor ihm nicht fürchte, ſo will ich es, wenn Du es verlangſt, allen Teufeln zum Trotze (würde ich geſagt haben, als ich Soldat war) mit in mein Haus nehmen.“
— „Nein, nein, laſſen Sie es hier bis zu meinem Hoch⸗ zeitstage; dann wollen wir es feierlich verbrennen.“ eo ſei es, denn dieſer Tag iſt hoffentlich nicht mehr weit entfernt. —“
Nach dieſem Geſpräche fühlte ſich Ker⸗Ellio etwas beruhig⸗ ter und er ſah hauptſächlich die Wichtigkeit ein, ſich von den DOrten zu entfernen, an denen ſeine Gedanken ſich faſt bis zum Schwindel verwirrt hatten.
Um in dieſem guten Vorſatze nicht wieder wankend zu werden, bat er den Abbé, den ganzen Tag in Treff⸗Hartlog zu bleiben und ſelbſt da zu ſchlafen. Der Rector wünſchte ſelbſt zu aufrichtig, Ewen abreiſen zu ſehen, als daß er dieſer Aufforde⸗ rung nicht nachgekommen wäre. Den übrigen Theil des Tages verbrachte man mit den Vorbereitungen zu der Reiſe. Ann⸗ Jann wiſchte mehrmals die Augen, wenn ſie an die ſo plötzliche Abreiſe ihres Mab⸗met⸗brin und an die Gefahren dachte, denen er in Paris ausgeſetzt ſein würde, denn Paris und die Hölle waren für die alte Amme vollkommen gleichbedeutend.
Der Kummer des alten Les-en⸗Goch war, wenn auch ſtumm, doch eben ſo groß, wie der ſeiner Frau; er rauchte den ganzen Tag hindurch nicht eine Pfeife aus, war noch ſchweig⸗ ſamer als gewöhnlich und antwortete auf die Befehle des Pen⸗ kan⸗guer höchſt einſilbig.
Ewen hatte einen Augenblick daran gedacht, dieſen treuen Diener mit ſich zu nehmen, der Abbé rieth ihm aber davon ab, und machte ihm bemerklich, daß ihm Les⸗en⸗Goch in Paris mehr hinderlich als nützlich ſein würde. Uebrigens würde auch der Bretagner niemals eingewilligt haben, ſeine Rationaltracht ab⸗
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