Teil eines Werkes 
1. Band, Therese Dunoyer : 1. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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„Noch einmal, wie kommt dieſes Bild hieher, in Ihr Zim⸗ mer, Ewen?“ fiagie der Rector.

— „Ich weiß es nicht; ich wartete nur auf Ihre Zurück⸗ kunft, um Sie zu fragen, wen dieſes Portrait darſtellt. Sagen Sie mir, warum ſetzt Sie ſein Anblick ſo in Erſtaunen?“

„Mein Erſtaunen iſt ſehr natürlich, mein Kind. — Vor ſechs Jahren haben wir, y Vater und ich, dieſes Portrait hier in dem Kamine verbrannt.“

— „Sie haben Portrait ein Jahr vor dem Tode meines Vaters verbrant?“ fragte Ewen.

„Ich habe es mit eigenen Augen ein Jahr vor dem Tode Shres 2 Paters brennen ſehen.“ „Aber, Abbé, das iſt ja nicht möglich.“ „Ailerdings, abet ich wiederhole, daß ich es habe brennen

ſch.“

„Seit dem Tode meines Vaters ſind Sie zwanzigmal in meinem Zimmer geweſen und das Portrait hing da zwiſchen den beiden Fenſtern.“

„Ich habe es nicht bemerkt, ſonſt würde mein Erſtaunen eben ſo o groß geweſen ſein, wie jetzt.

„Aber warum verbrannte man das Bild? Wo befand es ſich? Warum habe ich nichts davon erfahren?“

„Weil man keine Veranlaſſung dazu hatte, Ihnen etwas davon zu ſagen. Sie waren, wie ich glaube, bamals auf der Jagd in der Gegend von Lesneven.“

„Warum aber verbrannte man das Portrait?“

„₰ht Vater bat mich, ihm bei der Aufſuchung einiger Dokumente in Bezug auf eine Forderung an den jüdiſchen Ban⸗ quier Achille Dunoyer behilflich zu ſein.

„Achille Dunoyer, bei dem meine Gelder angelegt ſind und den Sie in Paris aufſuchen ſollten, bevor Sie hieher zurück⸗ kehrten?“

„Derſelbe; ich habe ihn nicht ſprechen können und werde Ihnen dies ſogleich erzählen. Kommen wir erſt mit der Ge⸗ ſchichte dieſes Teufelsbildes zu Ende. Bei der Nachſuchung nach dieſen Papieren, die Ihr Vater verlegt zu haben glaubte, rückten wir einen großen Schrank ab, hinter welchem dieſes halb verwiſchte Portrait vielleicht viele Jahre lang gelegen hatte. Aus Ihr Vater das Bild erblickte, wurde er bleich und W.