Teil eines Werkes 
2. Band, Therese Dunoyer : 2. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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beachtet; es kam mir ziemlich unbedeutend vor. Aber wozu alles dies?“

— „Sie werden es ſogleich erfahren — Der Herr Baron von Ker⸗Ellio, mein Vetter, hat ein Einkommen von wenig⸗ ſtens zwanzigtauſend Livres aus ſeinen Beſitzungen in der Bre⸗ tagne und eine bedeutende Summe bei Ihrem Herrn Vater.“

„Weiter! Weiter!“

— „Der Herr von Ker⸗Ellio hält um Ihre Hand an.“

„Um meine Hand?“

— „Geſtern trug er mir auf, ſein Dolmetſcher bei Ihrem Vater zu ſein. Verſtehen Sie nun? Sie ſehen, Alles iſt ver⸗ loren und ich kann nicht einmal Ihr edles Anerbieten an⸗ nehmen.“

„Weil der Herr von Ker⸗Ellio um meine Hand wirbt? Sie ſind ein Thor.“

— „Was ſagen Sie?“

„Iſt dies das Unglück, welches uns bedroht?“

ſ nichts

„Nichts —, wenn Sie mich lieben, wie ich Sie liebe.“

— „Thereſe, dieſe Sprache —“

„Ich muß ſie führen, weil Sie dieſelbe nicht führen — Was antworteten Sie dem Herrn von Ker⸗Ellio?““

— „Daß ich ſein Geſuch Ihrem Vater vortragen würde.“

„Das haben Sie verſprochen? —

— „Ich habe es verſprochen; — ich konnte es ihm nicht verweigern, ohne ſeinen Argwohn zu wecken.“

„Sie thaten Unrecht; Sie hätten zu ihm ſagen ſollen: Thereſe liebt mich, ich liebe ſie, — ihre Hand gehört mir.“

— „Thereſe, ich wiederhole es, Ihre Aufregung erſchreckt mich — Sie ſtellen ſich ruhig und ſind es nicht.“

„Werden Sie das Geſuch meinem Vater vortragen?“

— „Ich habe meinem Vetter mein Wort gegeben —, ich konnte nicht anders — ohne zu wagen, Ihrem Rufe zu ſchaden.“

3. „Ach, Sie lieben mich nicht ſo, wie ich Sie liebe! Ich

würde es nicht fürchten, für Sie mich und meinen Ruf zu wa⸗

gen — Aber wenn Sie es verſprochen haben, müſſen Sie dieſes

Verſprechen halten —. Halten Sie bei meinem Vater um Thereſe Dunoyer IM.