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oder wollen Sie mir erlauben vielmehr zu ſagen, mein werther Herr Schwiegerſohn?“
„Das iſt,“ ſagte Ewen faſt erſchrocken, „zu ſchön, zu viel Glück; ich kann nicht daran glauben, nein, ich kann nicht daran glauben.“
— „Was iſt denn da zu verwundern? Sie ſind eine vor⸗ treffliche Partie für Thereſen; ſie gefällt Ihnen, Sie gefallen mir —“
„Ja, ja, aber wenn Sie wiſſen werden, wie außerordent⸗ lich mir mein Glück vorkommen muß — 3
— „Nun deſto beſſer. Uebrigens habe ich wohl be⸗ merkt, daß Sie gefangen waren, als Sie Thereſen zum erſten Male ſahen, bei dem Diner, — ja, oh ich bin fein! Aber ich glaubte nicht, daß es zur völligen Liebe und Leidenſchaft kom⸗ men würde. Uebermorgen Abends um neun Uhr werde ich Sie meiner Familie als meinen künftigen Schwiegerſohn vor⸗ ſtellen; bis dahin laſſe ich einen Heirathscontract entwerfen und einige andere Förmlichkeiten in Ordnung bringen, über die wir uns, wie ich nicht zweifle, leicht verſtändigen werden.. Leben Sie alſo wohl, mein lieber Herr von Ker⸗Ellio .. Ich hatte. eine unbeſtimmte .. offnung, als ich in dieſes Haus eintrat, aber ich war weit entfernt zu glauben, daß ſie ſo ſchnell in Erfüllung gehen würde.“
„Sie glauben alſo, Herr Dunoyer, daß Fräulein Thereſe..“
— „Sie wollen mich nöthigen zu viel zu ſagen, Verführer
Sie!“ entgegnete Dunoyer lächelnd. — „Uebermorgen um
neun Uhr alſo.“
Und er ging fort.
Wir unternehmen es nicht, die Freude und das Staunen des Herrn von Ker⸗Ellio zu ſchildern.
Ob er gleich nicht glaubte, ſein dem Herrn von Montal gegebenes Wort gebrochen zu haben, ſo eilte er doch ſogleich zu demſelben, um ihm anzuzeigen, daß ein eben ſo glücklicher als unerwarteter Zufall ſeine Vermittlung unnöthig gemacht habe. Er traf den Grafen nicht zu Hauſe und man ſagte ihm über⸗ dies, daß man nicht wiſſe, ob er die Nacht nach Hauſe kom⸗ men würde.
Ewen ſchrieb ihm, was er ihm ſagen wollte.


