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„So würde ich Ihnen, würde ich ihr mehr als das Leben verdanken — Wenn Sie die geheimnißvollen Umſtände kennten, welche ſich an dieſe Heirath knüpfen, an die ich noch nicht zu glauben wage, würden Sie ſehen, daß das Schickſal, die Vor⸗ ſehung ſelbſt für mein Glück und, ich wage es zu ſagen, für das Glück Thereſens thätig geweſen iſt.“
— „Wie ſo? Welche Umſtände?“
„Erlauben Sie mir darüber zu ſchweigen bis zu dem Augenblicke, da Sie mich Ihrer Tochter vorſtellen werden; dann werde ich ihr in Ihrer Gegenwart Alles ſagen und ſie wird, hoffe ich, meinen leidenſchaftlichen Dankf durch das Glück ermeſſen können, das ich ihr verdanken werde. Was Ihnen auch beweiſen wird, wie ſehr ich Recht habe, über dieſes unver⸗ hoffte Glück mich zu freuen und zu verwundern, iſt der Um⸗ ſtand, daß ich eben den Herrn von Montal gebeten habe, für mich um die Hand Thereſens zu bitten; er ſollte morgen dieſen Schritt bei Ihnen thun.“
— „Wie das ſich ſeltſam trifft!“ entgegnete der Ban⸗ guier. „Geſtern ging ich zu Montal, um ihn zu bitten, mein Vermittler bei Ihnen zu ſein, aber er war auf dem Lande. Da ich nun nicht wußte, daß er ſobald zurückkommen würde und überdies vorzog, die Sache ſelbſt zu verrichten, ſo fand ich einen ganz natürlichen Vorwand in dem Geſchäfte, über welches ich mit Ihnen ſprechen wollte, wendete mich alſo direct an Sie und wünſche mir nur Glück deshalb.“ „Jetzt nur noch ein Wort, Herr Dunoyer, über die Ge⸗
ſchäfte, um nie wieder darauf zurückzukommen. Die einzige, aber unabweisliche Bedingung, die ich bei meiner Verheirathung ſtelle, iſt die, von Ihnen durchaus nichts anzunehmen. Meine Beſitzungen bringen mir ungefähr funfzehntauſend Franes ein dazu rechnen Sie das Geld, das ich bei Ihnen habe und ſechzig⸗ tauſend Franes, glaube ich, bei meinem Notar in Rennes, mit denen ich mein altes Haus auf eine Thereſens würdige Weiſe neu meubliren werde. Das iſt mein ohne Zweifel beſcheidenes Vermögen, das aber, wie ich mit Vergnügen ſehe, hinreichen wird, die Wünſche Thereſens zu befriedigen.“
— „Mit ſo zartfühlenden Leuten, wie Sie ſind, verſtän⸗ digt man ſich immer ſehr leicht, mein lieber Herr von Ker⸗Ellio,
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