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guter Familie ſein, der Herr ſeines Vermögens iſt, der ſieben oder acht Monate des Jahres auf ſeinem Gute verbringt und nur etwa im Winter zwei bis drei Monate nach Paris kommt; denn Thereſe liebt die Geſellſchaften nicht, ja — das kommt Ihnen bei ihrem Alter ſonderbar vor. . ., es iſt aber ſo. Mit einem Worte: der Mann, der ſie glücklich, d. h. recht glücklich machen wollte, müßte wenigſtens einen Winter um den andern mit ihr auf dem Lande bleiben. Aber von ſo etwas rede man einmal mit unſern jungen Herren, die nichts kennen als Paris!“
„Wie?“ rief Cwen, „Fräulein Thereſe liebt ein einfaches zurückgezogenes Leben?“
„Das liebt ſie, Herr Baron. Sie iſt wahrhaftig faſt menſchenſcheu, und auch dies macht es ſo ſchwer, einen Mann für ſie zu finden, wenigſtens einen, der ſie glücklich machen kann.“
Ewen wagte noch nicht, ſich den Hoffnungen hinzugeben, die auf ihn einſtürmten; er blieb ſtumm und verlegen.
„Er beißt nicht an —, er beißt nicht an,“ dachte der Banquier. „Ich muß wahrhaftig noch einen Verſuch machen und wenn auch dieſer fehlſchlägt, ſo habe ich mich geirrt.“
Laut und mit großer Bonhomie fuhr er fort:
„Sehen Sie, mein werther Herr von Ker-Ellio, ich will Ihnen etwas ſagen, das Ihnen ſehr albern vorkommen wird; aber da es nur ſchmeichelhaft für Sie iſt, ſo werden Sie mich wohl entſchuldigen. Sehen Sie, wenn ich mir einen Mann für Thereſen denken ſollte, — Sie verſtehen mich — für The⸗ reſen — ſo würde ich mein Muſter nicht weit ſuchen; ich wünſche für das Mädchen einen Mann, der Ihnen gleicht.“
„Wäre es möglich? Wie?... Hert .., ich wage es nicht zu glauben, ich wage es nicht zu ſagen, daß Thepeſe auch mein Ideal geweſen iſt . . ., ſein würde.“
„Das bleiche melancholiſche Mädchen würde Ihnen alſo gefallen trotz ihrer Schüchternheit? Und warum wollen Sie mir es nicht ſagen? Ich weiß es, es iſt nicht Sitte, ſolche An⸗ träge ſelbſt zu machen, aber zum Teufel die Sitte, wenn es ſich um das Glück zweier Menſch geſchaffen ſind!“
„Herr Dunoher,“ ſagte Ewen mit tiefer Rührung „verzeihen Sie mir . .., ich glaube zu träumen. ., ich kann noch nicht glauben. ..“
n en handelt, die für einander
.


