Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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Man kniet vor der mit dem Tode Ringenden! 68 iſt eines von Ihren Opfern, das vorüberzieht! Unverſchämter! verſetzte Karl Maximilian, indem er ſich, ohne den Goldſchmied unter ſeiner Uniform zu er⸗ kennen, betäubt, verwirrt in den Hintergrund des Wa⸗ gens zu der Fürſtin zurückwarf, welche ſtumm vor Er⸗ ſtaunen und Entrüſtung da ſaß...Was wollen Sie? wer ſind Sie?

Ich bin Fortuné Sauval, mein Herr, und die Frau, die man dort unter dem blutigen Tuche, ſterbend an einem Meſſerſtiche, trägt... iſt Aurelie von Villeta⸗ neuſe, die Frau, die Sie verführt haben!

Großer Gott! murmelte der Fürſt erſchrocken. Sie ermordet ah! das iſt ent⸗ ſetzlich!

Kommen Sie, mein Herr! wiederholte der Gold⸗ ſchmied mit bebender Stimme.

Und außer ſich, zog er mit Gewalt den Fürſten beim Arme und ſagte zu ihm:

Kommen Sie, mein Herr, und ſehen Sie den To⸗ deskampf einer Frau, die Sie ins Verderben geſtürzt

haben!... Kommen Sie, mein Herr, und bitten Sie Gott und die Menſchen um Verzeihung für das Böſe, das Sie gethan!

Von einer Art von Schwindel erfaßt und unter der Gewalt des Entſetzens und der Gewiſſensbiſſe ſprang Karl Maximilian, trotz der Schreckensſchreie der Fürſtin, aus dem Wagen, folgte maſchinenmäßig Fortuné, durch⸗ eilte mit ein paar Schritten die über dieſe ebenſo raſche als heftige Scene ganz verwunderte Menge und ſtürzte in die Wachſtube, wo der Doctor Pascal ſich ſchon beeiferte, die erſte Pflege Frau von Villetaneuſe zu geben, welche man einige Augenblicke vorher auf das Feldbett gelegt hatte.

Die Thätigkeit kräftiger Salze und ein Löffel voll Aether belebten wieder für einen Moment die Geiſter