Fortuné Sauval ging, den Kopf auf ſeine Bruſt geßut das Geſicht in Thränen gebadet, neben der Trag⸗ ahre.
Madame Bayeul erſchien ſodann zwiſchen den Na⸗ tionalgardiſten, bleich, aber trinmphirend von einer wil⸗ den Freude und mit feſtem Schritte einhergehend; ſie entrüſtete durch ihre freche Haltung, durch die Scham⸗ loſigkeit ihrer Worte ihre ganze Umgebung.
„Ich habe ſie nicht gefehlt, die ſchöne Gräfin!“ rief dieſe Furie.„Sie hat mich einſt gedemüthigt, ich habe ihrhiefür ihren Gattenentführt! Angelo hat mich um ihret⸗ willen verlaſſen: ich habe ſie getödtet! Man wird mich guillotiniren, ich bekümmere mich den Teufel darum! das Leben, das ich führte, iſt nicht ſo bedauernswürdig... Ich fürchte mich nicht vor dem Tod 10
Als der Trauerzug, gefolgt von einem großen Zu⸗ ſammenlauf von Reugierigen, die Petite Pologne verließ, begegnete er einem Gendarmeriepiquet, begleitet von Polizeiagenten und einem Juſtizbeamten; ſie wollten, wie der Beamte zu einem der Nationalgardiſten ſagte, dieſen verdächtigen Ort durchſuchen, um eines des Mordes bezüchtigten ehemaligen Galeerenſklaven habhaft zu wer⸗ den.
IV.
Verſchiedene Perſonen von der Menge der Neugierigen, welche, ohne daß ſie ſich ihr hatten nähern können, von fern der Tragbahre folgten, auf der die Gräfin ausgeſtreckt lag, eilten ihr nach dem Poſten des Elyſée voran, in der Hoffnung, ſich hier ſo aufſtellen zu können, daß ſie das Opfer erſchauen würden.
Es war höchſtens elf Uhr Abends; die ziemlich zahlreich Vorübergehenden blieben ſtehen, vermengten ſich
mit dieſen erſten Gruppen, erfuhren, man transportire


