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dige verhaften und die Verwundete nach dem Poſten bringen laſſen. Der Doctor Pascal wird ihr die erſte Pflege geben; man führt ſie hernach ins Beaujon⸗ Hoſpital.“
„Das iſt in der That das Beſte, was wir thun können, Herr Sauval,“ erwiederte einer von National⸗ gardiſten.
„Und ſich an die Alte wendend:
„Wo iſt die Frau, die das Opfer geſtochen hat?“
„Da oben, mein Herr.“
„Gehen wir hinauf,“ ſprach Fortuns.„Leuchten Sie uns!“
Die Mutter Bancal nahm eine Lampe; als man ſ den erſten Stock kam, öffnete ſie eine Thüre und agte:
„Meine Herren, Sie müſſen durch das Zimmer gehen, in dem die Gräfin liegt, um zu dem Orte zu gelangen, wo wir die Rothe eingeſchloſſen haben.“
Fortuns Sauval und die drei anderen National⸗ gardiſten traten hinter der Alten in ein armſelig meublir⸗ tes Zimmer von ſchmutzigem, widrigem Ausſehen, ein⸗ Drei ziemlich junge Frauen mit zerlumpten Kleidern und durch die Ausſchweifung verwelkten Geſichtern ſchauten mitleidig ihre verwundete Gefährtin an, welche auf einem elenden, wurnſtichigen, wackeligen Bette lag, deſſen ſchmutzige Tücher mit Blutflecken bedeckt waren. Eine von dieſen Creaturen hielt ein Licht in der Hand, deſſen gelblicher Schein kaum die Dunkelheit dieſes unheim⸗ üchen Ortes zerſtreute. Alle Drei entfernten ſich vom Bette bei der Ankunft der Wache und von Fortuns. Plötzlich ſtößt dieſer einen herzzerreißenden Schrei aus: er hatte in dem Opfer.. Frau von Villetanenſe erkannt⸗
Die Gräfin... ſie hatte wollen Gräfin ſein„ behielt dieſen Titel bis zum Ende!.. Geſchwächt durch den Blutverluſt war die Gräfin ohnmächtig„ Ihr noch ſchöner, aber verwelkter, entfärbter, leichenbleicher


