Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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oben. Vor einer halben Stunde ſehe ich Eine eintreten, die man die Rothe nennt; ſie verlangt ſogleich mit einer von meinen Frauen, genannt die Gräfin, zu ſprechen.. Ich heiße ſie in den erſten Stock hinauf⸗ gehen, ohne im Geringſten zu mißtrauen, obſchon mir die Rothe ſtark angezündet zu haben ſchienz doch ich weiß, daß ſie trinkt und immer zwiſchen zwei Brannt⸗ weinflaſchen lebt. Im Jimmer, wo meine Frauen wa⸗ ren, angelangt, fängt die Rothe damit an, daß ſie die Gräfin mit Schmähungen überhäuft. Nach einem kurzen Schnabelgefechte ſtürzen ſie auf einander los, und im Kampfe gibt die Rothe, welche einen Dolch in ihrer Taſche verborgen hatte, der Gräfin einen gewaltigen Meſſerſtich in den Leib.. Sie fiel zn Boden... Ich und meine Frauen warfen die Rothe nieder, ban⸗ den ſie mit einem Leintuche und ſperrten ſie in eine Stube ein, wo ſie noch iſt. Und dann legten wir, ſo gut wir konnten, einen Verband mit Zunder auf, um das Blut der Wunde der Gräfin zu ſtillen. Doch ſie hat ſo viel Blut verloren, daß ſie wie todt da oben auf einem Bette liegt. Dies, mein Corporal, iſt die reine Wahrheit! Die Rothe iſt an Allem Schuld; mein einziges Unrecht beſteht darin, daß ich ſie habe hinanfgehen laſſenz doch ich konnte nicht glauben, ſie wolle die Gräfin ermorden... Deſſen ungeachtet wird man mein Haus ſchließen wollen... Das iſt mein Ruin! und ich bin Mutter einer Familie!

Fortuns hatte die gemeine Alte angehört, ohne ſie zu unterbrechen; es hatte ihn Mitleid ergriffen mit dem Schickſal der armen Geopferten, welche den Beinamen die Gräfin führte... der Adelstitel von Frau von Villetaneuſe, von der der Goldſchmied einige Augenblicke vorher in der Wachſtube des Elyſée⸗Bourbon geſprochen hatte. Er wandte ſich an ſeine Kameraden und ſagte: Mir ſcheint, wir müſſen die dieſes Mordes Schul⸗