Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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III.

Fortuné Sauval und ſeine Leute kamen nach zehn Minuten zur Petite Pologne, welche mit finſteren, ver⸗ fallenen Häuſern umgeben war. Der Schnee fiel in großen Flocken, die Nacht war rabenſchwarz. Nach einem heftigen Laufe ſchritten die Nationalgardiſten über einen kleinen Platz hin, den die zerlumpte Menge be⸗ ſetzt hielt, welche eine unheimliche Neugierde vor ein einen Stock hohes Haus führte, ein ſchlechtes, ſchwärz⸗ liches, ſchmutziges Haus, deſſen immer ſorgfältig auf Befehl der Polizei, im Namen der den öffentlichen Sitten ſchuldigen Achtung, geſchloſſene Läden einige bleiche Lichtſtrahlen durchdringen ließen. Die Thüre dieſes elen⸗ den Hauſes war von innen geſchloſſen: Fortuns Sauval klopfte lebhaft an und rief:

Oeffnet!. öffnet! es iſt die Wache!

Die Thüre wurde geöffnet Einer von den Natio⸗ nalgardiſten blieb außen, um ſich einem Eindringen der Neugierigen zu widerſetzen, und Fortuns trat mit den drei Anderen in eine untere Stube mit kothigem Boden und kaum erleuchtet durch eine rauchige Lampe ein; die Bürgerſoldaten wurden empfangen von der Herrin dieſer Höhie, genannt die Mutter Bancal, einer Frau von gemeinem Geſichte, mit verſtörten Zügen, welche zitternd, in kläglichem Tone, indem ſie ſich mit gefalteten Hän⸗ den an Fortuns wandte, ausrief:

Ah! mein Herr, welch ein Unglück! Man wird mein Haus ſchließen wollen. Und es iſt doch nicht meine Schuld!

Was iſt denn vorgefallen? fragte Fortuné, dem es vor Ekel übel wurde.Lügen Sie nicht!

So wahr ein Gott im Himmel iſt, mein Herr, es hat ſich alſo zugetragen: meine Frauen waren da