Meſſerſtichen. Kommen Sie geſchwinde, meine Herren um Gotteswillen, kommen Sie geſchwinde! Es iſt vielleicht in dem Augenblick, wo ich ſpreche, gro⸗ ßes Unglück geſchehen.“
„Die Sache ſcheint ernſt zu ſein,“ ſprach der Doe⸗ tor Pascal,„meine Herren, es begebe ſich ſogleich der Corporal, der zum Marſchiren eingeſchrieben iſt, mit vier Mann an den bezeichneten Ort. Finden ſich unglücklicher Weiſe Verwundete, ſo bringen Sie dieſelben hieher: ich werde ihnen die erſte Pflege geben„. Man wird Alles zum Verbinden bereit halten. Ich wohne nur ein paar Schritte von hier: einer der Tambours wird zu mir laufen und das Nothwendige holen.“
„Es iſt an wir, zu marſchiren, Kapitän,“ ſagte Fortuns, indem er ſeine Flinte vom Wehrgerüſt nahm. „Ich bin bereit... Vorwärts, meine Herren
„Herr Sauval, ſoll ich Ihnen dieſe Frohne erſpa⸗
ren?“ fragte höflich ein anderer Corporal der Compag⸗ nie.„Ich habe zwar ſo eben eine Patrouille gemacht, ſchätze mich jedoch glücklich, Ihnen einen kleinen Dienſt u thun.“ „Ich danke Ihnen tauſendmal für Ihre Artigkeit. Es iſt ein abſcheuliches Wetter: der Dienſt wird hiedurch doppelt beſchwerlich, und ich darf nicht einen Andern dieſen Unannehmlichkeiten ausſetzen,“ erwiederte der Gold⸗ ſchmied.
Und zu den Rationalgardiſten, die ihre Gewehre genommen hatten:
„Vorwärts, meine Herren, und im Geſchwindſchritt, um ſo raſch als möglich neuen Unglücksfällen zuvorzu⸗ kommen!“
Fortuné Sauval und ſeine vier Mann begaben ſich in aller Eile, geführt vom Weinhändler, nach der Pe⸗ tite Pologne, welche nicht weit vom Palais Ely⸗ ſée⸗Bourbon entfernt lag.
—


