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lichen Perſon, ſo hätte ich mir nie erlaubt, den Herren dieſe traurige Anekdote zu erzählen; ich bitte Sie auch inſtändig, meine Entſchuldigung genehmigen zu wollen.“
„Sie wiſſen, Herr Sauval, welche Achtung und
Liebe wir Alle für Sie hegen,“ ſprach der Doctor Pas⸗
cal, der als Kapitän den Poſten commandirte.„Ich glaube das Organ unſerer Kameraden zu ſein, wenn ich Ihnen in ihrem Namen und im meinen die Sympathie, die Sie uns einflößen, ausdrücke und Ihnen unſer Be⸗ dauern über das, was vorgefallen iſt, bezeuge; überdies bitte ich Sie, für mich perſönlich, um Verzeihung wegen der ungemeſſenen Worte deren ich mich in Betreff einer Perſon bedient habe, die ich nur nach der Erzählung un⸗ ſeres Kameraden beurtheilen konnte.“
Ein beifälliges Gemurmel beſtätigte, daß die vom Doctor Pascal ausgedrückten Gefühle dem allgemeinen Gefühle entſprachen; und Fortuns erwiederte dem Kapitän:
„Mein Herr, ich bin gerührt von der Theilnahme, die Sie mir im Namen unſerer Kameraden bezengen; doch ich geſtehe, als ich einer frühzeitigen Verdorbenheit die unglückliche Frau, von der man ſo eben ſprach, be⸗ ſchuldigen hörte, da war es mir unmöglich, nicht das zu vertheidigen, was an ihr Tadelloſes geweſen iſt: ihr Le⸗ ben als Mädchen und die erſte Zeit ihrer Che... Ach! ſpäter betrogen, zu Grunde gerichtet durch einen unwür⸗ digen Gatten, umgeben von untergeordneten Agenten einer abſcheulichen Verführung, welche, wie man Ihnen ſo eben erzählt hat(ich wußte nichts von dieſem ſchänd⸗ lichen Umſtand), nicht einmal vor dem Verbrechen der Brandſtiftung zurückwich, hat ſich Frau von Villetaneuſe gegen ihre Pflichten verfehlt... Von dieſem Tage an war ſie verloren. Vergebens hat ihre Familie,— ich und beſonders meine Frau, die Schweſter von Frau von Villetanenſe,— zu allen Zeiten ihres ſtrafbaren Lebens ſich angeſtrengt, um ſie von dem unſeligen Wege, auf dem ſie fortſchritt, zurückzuziehen; dieſe Anſtrengungen waren


