Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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„Von einer Deiner alten Bekannten.“ „Von wem?“ „Von einer kleinen Frau, gegen die Du eben ſo viel Haß hegteſt, als ſie gegen Dich.“ „Ihr Name ihr Name?... „Die Bayeul.“ „Du ſagſt?“ rief beſtürzt die Gräfin, welche kaum glanben konnte, was ſie hörte.„Du ſagſt.. dieſe Frau...

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„Sie?. Mein Gott!. abermals ſie!“

„Ich habe ſie in einer der unterirdiſchen Schenken der Petite Pologne gefunden, wo ſie eine Neuangekommene iſt. Mau nennt ſie die Rothe; von Fall zu Fall iſt ſie ſo tief geſunken, wie ſo viele Andere... doch ſie iſt nicht feig... Sie würde nicht vor dem Meſſer zu⸗ rückweichen! Es iſt eine Wüthende, immer zwiſchen zwei Branntweinflaſchen. Dabei hat ſie ſich, bei meiner Treue! wohl erhalten! ihr Geſichtchen iſt immer noch verlockend... Kühn wie eine Löwin, iſt ſie der Schrecken der andern Weiber der Schenke. Man mußte ihre Augen funkeln ſehen, als ich ihr ſagte, wir lieben einander immer noch; ſie hat mit den Zähnen geknirſcht und wollte Dich bei der Mutter Bancal aufſuchen, um Dir das Geſicht zu zerkratzen. Sie haßt Dich auf den Tod; ſie hat den Abend nicht vergeſſen, wo ich ſie, nachdem ich ihr verſprochen, ſie nach Bordeaux mitzu⸗ nehmen, ſitzen ließ, um Dich Deinem Badineau zu ent⸗ führen, der Dich zu Clara brachte. Bedenke alſo: ja oder nein! willſt Du nicht die ſtarke Fran ſein, die ich brauche, ſo nehme ich die Bayeul.“

Die Gräfin hatte den Galeerenſklaven reden laſſen, ohne ihn zu unterbrechen.

„Iſt das ein Traum?“ ſagte ſie zu ſich ſelbſt, un⸗ willkürlich von einem Schrecken ergriffen.„Durch wel⸗