Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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„Unſere Familie wird nie mehr von mir reden hören. „Auvelie

„N. S. Ich weiß Ihre Wohnung nicht, doch bei der Berühmtheit Ihres Namens wird mein Bote leicht Ihre Adreſſe finden; ich beſchwöre Sie, ſobald Sie die⸗ ſen Brief erhalten haben, meine Mutter abzuholen: ſie iſt nicht mehr in Sicherheit, da wo ich ſie laſſe.. Noch einmal... Gott befohlen!...“

Fortuné weinte, als er dieſen Brief las, ſein Herz brach; eine ganze Welt von ſchmerzlichen Erinnerungen erwachte in ihm: die Kindheit, die unſchuldige und ſtrah⸗ lende Jugend von Aurelie, ihr Selbſtmordverſuch, ihre Heirath, ihre faſt königliche Exiſtenz am Hofe von Me⸗ ningen, ihr herzzerreißendes Zuſammentreffen in der Villa Farneſe, da Aurelie noch kämpfte zwiſchen dem Guten und dem Böſen, wobei das Böſe den Sieg davon trug, die Abreiſe ſeiner Couſine mit Herrn von Manzanares, dieſe unſelige Abreiſe, welche, da ſie Fortuné keinen

Zweifel mehr über das völlige Verderben der jungen

Frau ließ, ihn erſchreckte und ihm die prophetiſchen Worte ſuh. die er zum Adjutanten von Karl Maximilian ſprach:

„Ihr Prinz wird eines Tags vor Gott

über dieſe Seele, die er zu Grunde gerich⸗

eine furchtbare Rechenſchaft abzulegen haben.“

Die Prophezeiung verwirklichte ſich.

Sie ſollte ſich auf eine noch erſchrecklichere Weiſe verwirklichen.

Fortuné fühlte die Fruchtloſigkeit neuer Verſuche, um Aurelie dem Verhängniß, das ſie fortriß, zu entzie⸗ hen; ſie hatte ihre Wohnung ohne Zweifel in Geſellſchaft eines Liebhabers verlaſſen, und ſie beſaß dergeſtalt das