Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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in ihrem Delirium verworrenes Zeug ſchwatzte, fängt Herr Badineau an Madame mit Grobheiten und Schmäh⸗ ungen todt zu ſchlagen, nennt ſie eine Canaille und was dergleichen ekelhafte Worte ſind; endlich wirft er ihr vor, ſie habe es mit einem jungen Manne!“

„Mein Gott! mein Gott!“ dachte Fortuns,„zu welcher Entwürdigung iſt dieſe Unglückliche herabgeſun⸗ ken! Sie iſt für immer verloren!.. Ich darf nicht mehr daran denken, ihr ein Aſyl in meinem Hauſe an⸗ zubieten; nein, ich kann es nicht aus Achtung für meine Frau und meine Tochter.“

„Nun denn!“ fuhr die Dienerin fort, als Herr Ba⸗ dineau Madame die hundert Abſcheulichkeiten des Lebens über ihr Verhältniß mit dem jungen Manne geſagt hatte, bedeutete er ihr, wenn ſie und ihre Mutter ſich nicht um vier Uhr Abends aus dem Staube machen, ſo werde er mit einem Gerichtsdiener kommen und ſie vor die Thüre ſetzen, in Betracht, daß die Wohnung auf ſei⸗ nen Namen gemiethet ſei und die Meubles ihm gehören; endlich hatte er die Gemeinheit, dem Portier zu verbie⸗ ten, irgend Etwas von hier wegnehmen zu laſſen, die Effecten von Madame und ihrer Mutter ausgenommen, die er ihnen, wie er ſagte, aus Barmherzigkeit über⸗ laſſe, denn ſie haben nicht einmal ein gutes Hemd auf dem Leibe gehabt, als er Madame zu unterhalten an⸗ gefangen.“

Bei der Erzählung von ſo viel Demüthigung, von ſo viel Schmach konnte Fortuné ſeine Thränen nicht be⸗ wältigen, und durch eine unerklärliche Rückkehr zur Ver⸗ gangenheit erinnerte er ſich, wie Aurelie, ein ſchönes, keuſches, glückliches Mädchen, ſich anſchickte, auf den Ball zu gehen, an jenem Abend, wo er der Familie Jouffroy ſeine Heirathsanträge machen wollte.

Die Dienerin, welche die Gemüthserſchütterung vovn

Fortuns nicht wahrnahm, fuhr fort:

„Denken Sie ſich die Lage von Madame, mein