Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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K

Und ſie ſchloß die Thüre des Ruheplatzes und führie Fortuné in die Küche.

„Ich bin ein Verwandter Ihrer Gebieterin,“ ſagte der Goldſchmied.„Ich wünſche zu wiſſen, ob in dieſem Augenblick, ſie, wie Madame Jouffroy, hier iſt, und ob dieſe Damen allein ſind... Ich bin unterrichtet von dem, was dieſen Morgen vorgefallen iſt; Sie können daher ganz aufrichtig mit mir reden.“

„Sie wiſſen alſo, daß die Frau des Herren von Madame dieſer mit einem Stockſtreiche den Schädel zer⸗ ſchmettert hat?“

„Ja, ja,“ erwiederte der Goldſchmied, ſchauernd vor Ekel und Mitleid;„aber was find die Folgen die⸗ ſer Verwundung geweſen? Wie befindet ſich Ihre Gebie⸗ terin zu dieſer Stunde?“

„Ich weiß es nicht, mein Herr; ſie iſt ausge⸗ gangen.“

„Ausgegangen!.. trotz ihrer Wunde? das iſt unmöglich!“

„Ich ſchwöre Ihnen bei Allem, was heilig iſt, Madame iſt nicht hier; Sie können ſie in der ganzen Wohnung ſuchen, und Sie werden ſie nicht finden.“

„Was iſt denn ſeit heute Morgen vorgeſallen?“

„Nachdem die Wache die Frau von Herrn Ba⸗ dineau weggeführt hatte(Herr Badineau iſt der Name des Herrn von Madame), legten wir ihre Mutter zu Bette; es war ihr unwohl geworden. Sie bekam ſodann einen Anfall vom hitzigen Fieber. Ich verband, ſo gut ich konnte, die Wunde von Madame; kaum hatte ich ſie ver⸗ bunden, da gab es eine andere Geſchichte.“

„Was denn noch?“

„In einem Anfalle von unbändigem Zorn läuft Herr Badineau wie ein Wüthender herbei, und ohne Rück⸗ ſicht für Madame, welche an ihrer Wunde litt wie eine Verdammte, ohne Rückſicht für Madame Joufftoy, die

Die Familie Jouffroy. MI. 2