Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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hat; und ſodann ſagt er ſich, Camille wiſſe, er ſei der Sohn einer Buhlerin; ſehen Sie, das iſt genug, um da⸗ rüber den Kopf zu verlieren!“

Der Bediente kam in dieſem Augenblick wieder und meldete dem Goldſchmied:

„Die zwei Wagen ſind vor dem Gitter, Madame Sauval erwartet den Herrn.“

„Ich muß Euch verlaſſen, guter Vater, doch wir werden bald zurückſein,“ ſagte Fortuné zum Greiſe. „Ach! das iſt für uns Alle ein ſehr trauriger Tag!“

„Sobald wir zurückkommen, werden wir zu Cathe⸗ rine gehen,“ fügte die Tante Prudence bei;„wir wer⸗ den es verſuchen, ſie zu beruhigen, zu tröſten, ihr be⸗ zu machen, daß man noch nicht verzweifeln darf.“

„Nein, gewiß nicht,“ bemerkte der Vetter Rouſſel, „ſo tief auch der Widerwille von Michel gegen das Laſter ſein mag, ſo wird er doch, wenn er die Ergebenheit ſeiner Mutter für ihn erfährt und vernimmt, mit welchem Muthe ſie ihre Ehre wiederhergeſtellt hat, nicht über ſie erröthen.“

„Mein Gott! dieſe Wiederherſtellung ihrer Ehre weiß er aber nicht, und das iſt es, was mich erſchreckt!“ verſetzte der Greis mit Bangigkeit.„Wäre er unterrich⸗ tet von dem bewunderungswürdigen Benehmen von Ca⸗ therine, ſo könnte ich hoffen, ihn zurückkommen zu ſehen, doch ich wiederhole, er weiß nichts von Alle dem, was ſie gethan hat, um ihre Vergangenheit zu ſühnen; er kennt nur ihre Schande und glaubt, dieſe hafte auf ihm. Wir werden meinen armen Michel nicht mehr ſehen!.. Alles iſt verloren!... Alles iſt zu Ende für mich!“

Fortuns Sauval, nachdem er vergebens den Greis in ſeinem Schmerze zu tröſten verſucht hatte, begab ſich in Eile mit Marianne und ihrer Tochter, der Tante

Prudence und dem Vetter Rouſſel zu Aurelie