„Ich will mich nach meinem Vater erkundigen, meine Tochter holen und komme ſodann zurück,“ ſagte Marianne abgehend.
„Die Hoffnung unſeres Vetters Rouſſel hat nichts Uebertriebenes: die Erſchütterung von Herrn Jouffroy kann glückliche Reſultate haben,“ ſprach Fortuné zur alten Jungfer.„Unſer Schritt bei dieſen zwei armen Verirrten wird vielleicht zur Zufriedenheit von uns Allen gelingen, und dann, meine Tante, wird Ihre Heirath, die uns Alle mit Freude erfüllt, ſtatt unter traurigen Auſpicien vollzogen zu werden, in dem Augenblick ſtatt⸗ finden, wo unſere Familie nach ſo vielen ſchlimmen Ta⸗ gen auf immer wiedervereinigt ſein wird.“
„Der Himmel höre Dich, Fortuns!“ erwiederte ſeufzend die alte Jungfer.„Es wird wenigſtens bei der ſchmerzlichen Pflicht, die ich zu erfüllen habe, wenn mein Bruder ſeine Vernunft nicht wieder erlangt, ſein beſter, ſein älteſter Freund meine Stütze ſein.“
Ein Diener trat ein und meldete Fortuné:
„Der Vater Laurenein wünſcht den Herrn einen Angenblick zu ſprechen: es betrifft eine ſehr wichtige Sache.“
„Er komme,“ erwiederte der Goldſchmied.
Und er fügte bei:
„Holen Sie zwei Fiacres und laſſen Sie dieſelben vor dem Gitter warten.“
Der Diener ging ab, und beinahe in demſelben Angenblick trat der Vater Laurenein haſtig ein.
XXIV.
Fortuné war ebenſo erſtaunt als beunruhigt durch den Ausdruck des Schmerzes und der Verzweiflung, der in den Zügen des alten Handwerkers wahrzunehmen; dieſer rief mit einer ſtockenden Stimme:
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