Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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lich nur zu wohl begründet, ſo werden ſie ihn haben, ob ſie hier oder anderswo leben; doch es wird wenigſtens ihre Gegenwart nicht die Unruhe, die Verdrießlichkeiten herbeiführen, die ich vorherſehe.. Haben ſie dagegen Be⸗ wußtſein genug von ihrer Lage, um zu fühlen, was wenig Schickliches an ihrem Aufenthalte bei Dir wäre, ſo werden ſie die Erſten ſein, die Deinem Anerbieten da⸗ durch zuvorkommen, daß ſie es ausſchlagen.

Tante Prudence, ſprach Fortuné,ich verberge Ihnen nicht, Marianne hat ſich dergeſtalt an den Ge⸗ danken, es werde ein Tag kommen, wo ſie unſere Ver⸗ wandten bei ſich aufnehme, gewöhnt, daß ich nicht den Muth hätte, mich dem zu widerſetzen, was ſie als ein Glück, als eine Pflicht betrachtet.. Ginge dieſer ihrem Herzen ſo theure Wunſch nicht in Erfüllung, ſo würde ich ſie immer traurig, ſorgenvoll ſehen. Ich ge⸗ ſtehe Ihnen alſo, daß ich, ſo ernſt, ſo gerecht Ihre Be⸗ fürchtungen ſind, es eher wagen werde, dieſelben ſich verwirklichen zu ſehen, als Marianne einen fühlbaren Kummer zu verurſachen

Wißt Ihr, meine Freunde, was ich als Mittelweg vorſchlagen würde? ſagte der Vetter Rouſſel.Ihr ſolltet Aurelie und ihrer Mutter die Wahl zwiſchen dem, was ihnen am beſten anſtehen würde, anbieten, das heißt, entweder bei Euch zu wohnen, oder in Eurer Nachbar⸗ ſchaft eine Wohnung zu nehmen, die wir leicht finden werden.. Der Vorſchlag dieſer Alternative würde ſich auf eine natürliche Weiſe durch Euren Wunſch, ihnen jeden Spielraum zu laſſen, erklären; ziehen ſie es vor, ihren Aufenthalt anderswo als hier zu nehmen, ſo wirſt Du Dir nichts vorzuwerfen haben, Marianne; wollen ſie dagegen lieber bei Dir leben, ſo wirſt Du den Chancen Deiner Großmuth ausgeſetzt ſein, denn, meine Freunde

ich geſtehe Euch, ich würde in dieſem Falle die Be⸗ ſorgniſſe meiner alten Freundin theilen. doch ich hoffe, es dürfte uns wohl gelingen, am Ende theilweiſe