Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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an ihre Tochter gerichtet...Verflucht ſei der Tag, an dem ich Dich geboren. Marianne verbarg ihr Geſicht in ihren Händen. Ich füge bei, ſprach der Vetter Rouſſel:für mich iſt es augenſcheinlich, daß, wenn Madame Jouffroy,

trotz ihres aufbrauſenden Charakters vernichtet, ſtumm vor den an ihre Tochter verſchwendeten gemeinen Belei⸗

digungen geblieben iſt und endlich das Bewußtſein ver⸗ loren hat, dies ſo war, weil dieſe Scene vor mir vor⸗ fiel, der ich einſt von ihr aus dem Hauſe gejagt wurde, weil ich ſie veranlaſſen wollte, die Sprache der Vernunft zu hören.

Und dann... doch ich bitte, liebe Marianne, laß Dich nicht kränken durch meine Worte... Wir bekräf⸗ tigen Thatſachen, wie Deine Tante geſagt hat, und wer⸗ den ſogleich auf Beſſeres bedacht ſein, ſagte Fortuns. Ich muß Dir geſtehen, bei dem Beſuche, den ich Dir verbarg, weil ich Dir lieber Deine Hoffnungen, Deine Illuſionen, mit einem Worte, den Glauben laſſen wollte, nach ihrer Verbindung mit dem Prinzen reiſte Deine Schweſter mit ihren Eltern, bei dieſem Beſuche war ich tief betrübt, beunruhigt durch die Bitterkeit, durch die kaum verhaltene Gereiztheit von Aurelie und ihrer Mut⸗ ter gegen mich. Arme Frauen! trotz meiner liebevollen, rührenden Worte errötheten ſie vor mir. ich war ihr lebendiger Gewiſſensbiß; die Eine wie die Andere hatte mich einſt verſchmäht, zurückgeſtoßen.

Mein Gott! verſetzte Marianne in Thränen zer⸗ fließend,muß ich alſo auf jede Hoffnung verzichten? Nein, nein, das iſt unmöglich. Wir wiſſen nun, wo wir meine Mutter und meine Schweſter finden werden; wir können, wir dürfen ſie nicht in dieſer gräßlichen Lage laſſen Ich wollte mich vorhin, meinen Vater Eurer Sorge anvertrauend, raſch zu Mama und Aurelie be⸗ geben Ach! wenn ich meinem Herzen glaube. ich hätte Beide zu Euch zurückgebracht.