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S mit einem Wort, das iſt mir gleich⸗ gültig.
Aber, Hermance, thut man auch wohl ſo? Hat man, ſo zu ſagen, das Recht, zu heirathen, wenn einem das gleichgültig iſt?..
Urtheile ich nach dem Beiſpiele der Ehen, die ich vor Augen habe, ſo mußte es meinem Vater und mei⸗ ner Mutter gleichgültig ſein, daß ſie einander heiratheten; es mußte meinem Oheim und meiner Tante in Bordeaur gleichgültig ſein, daß ſie ein⸗ ander heiratheten.
Ebenſo iſt es bei zwei bis drei jungen Ehen, die ich im Hauſe ſehe; und dennoch, ich geſtehe es Dir, ſcheinen ſie nicht glücklich zu ſein... Nur.(Her⸗ mance, ſpotte nicht über mich), nur haben alle Per⸗ ſonen, von denen ich rede, Männer oder Frauen, in meinen Augen nicht das Ausſehen, als wären ſie verheirathet.
Ich weiß nicht, wie ich Dir meinen Gedanken er⸗ klären ſoll, das kommt öhne Zweifel von den ſonder⸗ baren Ideen, die ich mir zuweilen von der Heirath mache; ich ſtelle mir vor, das müſſe, mit einem Wort, eine Art von Austritt aus der Penſion ſein; und auſ das ein⸗ tönige penſionäre Daſein einer jungen Frauensper⸗ ſon müſſe, wenn ſie verheirathet ſei, eine ganz andere Eriſtenz folgen, eine Exiſtenz voller Vergnügen u Pflichten ſo ſüß als Vergnügen, getheilt mit einem Gatten, jung wie ſie, munter, lebhaft wie ſie und wie ſie glücklich ſo viel als nur immer möglich über alle Arten von, ihm bis dahin auch unbekannten, Dingen, denn mir ſcheint, er müßte in der Heirath auch eine Art von Austritt aus der Penſion ſehen.
Mein Gott! ich weiß nicht, ob Du mich begreifſt; was ſoll ich Dir ſagen? mir ſcheint, für zwei nach meiner Idee verbundene Gatten müßte die Ehe das Feſt und die Freude ihrer Jugend ſein ſo lange ihre Jugend dauert!


