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die Dinge nie wie ich. So hält ſie mich, wie ſo viele Andere, für ganz dumm, und gewöhnlich iſt mir wenig hieran gelegen. Ich thue mir gegen ſie Zwang an und ergieße mich gegen Dich. Doch heute handelt es ſich, wie Du ſiehſt, um eine ſehr wichtige Sache; ich fühle, daß ich Recht habe. Mama täuſcht ſich, und da ich das erſte und einzige Opfer dieſes Irrthums ſein werde, ſo will ich nicht ohne Kampf nachgeben.
Ich werde Dich auf dem Laufenden erhalten.
Adieu, ich küſſe Dich zärtlich.
Albine C.
XXV. SAlbine Cheprier an Hermanre.
Ich mochte, wie ich Dir in meinem letzten Briefe geſchrieben habe, Mama immerhin anflehen, Herrn Fernand nicht als einen Freier von mir zu empfangen, ehe es mir möglich geweſen wäre, ihn beſſer kennen zu lernen, man hat keine Rückſicht auf meine Bitten ge⸗ nommen; ſeit acht Tagen iſt Herr Fernand ſchon fünf⸗ Mal von vier bis ſechs Uhr Abends da geweſen. Mama und mein Vater nehmen immer an unſerer Eonverſa⸗ tion Theil, und wir ſprechen vom Regen und vom Ein Wetter, Du darfſt mir glauben, das iſt nicht uſtig. Als Herr Barantin Herrn Fernand zu uns brachte, ſuchte ich ihn verſtohlen zu beobachten; ich hatte ſehr Recht, da ich Mama ſagte, ich habe ihn das erſte Mal
geſehen, ohne ihn anzuſchauen. Er hat in der That
eine ausgezeichnete Tournure, ein ſehr hübſches Geſicht, obgleich dieſes bleich und angegriffen erſcheint, als ob er von einer Krankheit aufſtünde, was wun⸗


