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„Ach! wieder eine neue Tollheit, mein Fräulein!. Wie, das iſt die Wirkung, welche meine Drohung her⸗ vorbringt.. Schämen Sie ſich nicht, ſolche Dinge zu ſagen?“.
„Du bieteſt mir an, mich nach meinem Geſchmacke heirathen zu laſſen. Wayrlich, ich nehme es an.“
„Höre, Albine, Du machſt mich am Ende ungedul⸗ dig; Du thuſt Alles, was Du kannſt, um mich zu quä⸗ len, mich, die ich nur an Dein Glück denke, das iſt ſchändlich!“
„Mein Gott, Mama, ärgern Sie ſich nicht; ich
ſchlage dieſen Herrn nicht ganz aus; aber was ſoll ich ſagen? ich fühle nichts für ihn und nichts gegen ihn.“
„Das iſt es gerade, was man braucht, um zu hei⸗ rathen, und zwar gut zu heirathen.“
„Mir, liebe Mama, ſcheint, daß.
„Schweige, Du haſt keinen Verſtand, aber Du biſt im Grunde ein vortreffliches Mädchen. Auf, umarme mich, das iſt abgemacht: wir werden Herrn Fernand benachrichtigen, daß er angenommen iſt. Herr Baran⸗ tin wird ihn uns morgen Abend bringen.“
„Aber, Mama
„Es gibt kein: aber, Mama; das iſt abgemacht, ich will auf der Stelle an unſern Notar ſchreiben: eine ſolche Heirath trifft man nicht immer; man muß das Eiſen ſchmieden, ſo lange es heiß iſt.“
„Mein Gott, Mama, ich bitte Sie inſtändig.
„Ich bin troſtlos, daß ich Dich weinen mache, mein liebes Kind, aber man muß Vernunft für Dich haben, und eines Tages wirſt Du mir danken
Hiernach iſt Mama weggegangen und hat mich in Thränen zurückgelaſſen. So ſteht es mit mir, liebe Hermance. Ach! wie Schade, daß Du nicht da biſt, um mir zu rathen. Es iſt lange her, daß ich es Dir geſagt habe, und Du weißt es, meine Mutter verſteht


