Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 1.-4. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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ten:„Dann, Mama, ſteht ſie mir auch an.“ Oh! die Einwilligung von Albine! man braucht ſich gar nicht darum zu bekümmern. Sie gefalle nur Heirn Dupleſſis, und Alles iſt abgemacht... Sie haben mein Wort...“

Der Notar:— Vortrefflich, ſo liebe ich es, die Geſchäfte zu behandeln. Sagen Sie nun, würden Sie, wenn die Erkundigungen, die Sie über Herrn Dupleſſis einziehen werden, befriedigend ſind, etwas Ungeziemendes darin finden, daß Sie am Sonntag den Abend mit Ihrer Tochter und Herrn Chevrier bei mir auf dieſe Art würden ſich die jungen Leute ſehen. Madame Chevrier:— Sehr gut! bis dahin werden wir unſere Erkundigungen über Herrn Dupleſ⸗ ſis einziehen, was übrigens nach dem, was Sie uns mitgetheilt haben, eine reine Förmlichkeit iſt. Denn wir haben alles Vertrauen zu Ihnen, mein lieber Herr Barantin.

Herr Chevrier:— Ein grenzenloſes Ver⸗ trauen.

Der Notar:— Vertrauen hin, Vertrauen her; ich verlange, daß Sie Erkundigungen einziehen. Madame Chevrier:— Wohl denn, am Sonn⸗ ag.

Der Notar:— Das iſt abgemacht, ich werde Herrn Fernand Dupleſſis von Ihrer guten Gefinnung für ihn in Kenntniß ſetzen.

Madame Chevrier:— Und vor Allem, ma⸗ chen Sie ihm recht heiß, wie man zu ſagen pflegt, denn man trifft nicht alle Tage eine ſolche Partie. Sieben und vierzig tauſend Livres Einkünfte und ein Gut! das iſt herrlich!

Herr Chevrier:— Ein Gut und ſieben und vierzig tauſend Livres Einkünfte, das iſt koſtbar!

Der Notar:— Ich werde Ihnen ſogleich die