Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 1.-4. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Erzählung fand ſolgende Unterredung im Schlafzim⸗ mer von Madame Chevrier bei wohlverſchloſſenen Thüren, und nachdem Jedermann auf die Bitte des Notars entfernt worden war, ſtatt.

Madame Chevrier:— Werden Sie uns end⸗ lich ſagen, warum Sie uns ſo einſchließen, Herr Ba⸗ rantin? Warum alle dieſe Vorſichtsmaßregeln?

Herr Chevrier:— Joa, lieber Freund, warum dieſe Vorſichtsmaßregeln?

Der Notar:— Weil es ſich um eine Angele⸗ genheit handelt, Madame Chevrier, um eine wichtige Angelegenheit.

Madame Chevrier:— Was iſt es denn?

Herr Chevrier:— Ja, was iſt es denn?

Der Notar:— Meine Freunde, ich glaube dies⸗ mal eine ſehr gluckliche Hand gehabt zu haben, und ich komme ganz einfach, um Ihnen einen Phönir für Ihre liebe Albine vorzuſchlagen.

Madame Chevrier:— Eine Heirath..

Der Notar:— Sieben und vierzig tauſend Liv⸗ res Rente in vortrefflichen Anlagen; ein Gut im Berry, nach dem Erbſchattsinventar vor fünfJahren geſchätzt zu dreimal hundert tauſend Franken.

Madame Chevrier:— Oh! mein Goit! welch ein Fund! Das iſt ja herrlich.. herrlich!

Herr Chevrier:— Es iſt prächtig.

Madame Chevrier:— Und man weiß, daß wir geben?

Der Notar:— Bundert tauſend Thaler Mit⸗ gift, keinen Liard mehr und man begnügt ſich da⸗ mit

Madame Chevrier:— Oh! mein lieber Herr Barantin. es iſt nicht zu glauben.. Sieben und vierzig tauſend Livres Einkünfte! und ein Gut! Und man begnügt ſich mit unſeren hundert tauſend Tha⸗ lern. Das iſt um vor Freude närriſch zu werden. Aber ſagen Sie mir, die fragliche iſt ſie?