Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 1.-4. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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5 Unterzeichnung des Vertrages verſpreche ich es nen.

Der Doctor:— Ah! ich brauche Ihnen nicht zu ſagen, daß es auch ſehr ſchädlich, ſehr unheilvoll für Ihre Geſundheit wäre hören Sie wohl, ſehr unheilvoll... wenn Sie den jungen Mann.. den Helden bei Ihrer Frau ſpielen wollten... Sie ver⸗ ſtehen.. Man hai ſehr verliebte Ehemänner geſehen, und Sie dürfen durchaus keiner von dieſen Ehemän⸗ nern ſein.. wenigſtens in langer Zeit nicht.

Ich:— Oh! mein lieber Doctor, ſeien Sie un⸗ beſorgt. gerade, um auf die Weiber zu verzichten, heirathe ich.

Mein Tagebuch iſt ſehr aufrichtig; das iſt es, wie und warum ich an meine erſte Heirath gedacht abe.

Zur Stunde, wo ich gegenwärtige Zeilen ſchreibe (viele Jahre nach dieſer Heirath), habe ich, indem ich mein Tagebuch wieder leſe, doppelt das Bewußtſein von dem, was Brutales, Abſcheuliches in dieſen beinahe beiallen Convenienzheirathen gewöhnlichen Präliminarien liegt, bei denen die Zufunft eines Mädchens, das man nie geſehen, das man gar nicht kennt, das entfernt nichts von den Abſichten, die man auf daſſelbe hat, vermuthet, unwiderruflich gebunden wird.

XXIII. Im Verlaufe des Tags empfingen Herr und Ma⸗

dame Chevrier den Beſuch von Herrn Barantin, meinem

Notar. Nach ſeiner, wie ich weiß, ſchr wahrhaften