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Ich:— Wenn Sie wollen. morgen zu dieſer Stunde, zum Beiſpiel.
Der Notar:— Abgemacht. Ihr Vermögen iſt ſo liguid als das der Chevrier, und ich ſehe nirgends ein Hinderniß, hinſichtlich des Materiellen; was nun die Frage der Perſonen betrifft, ſo betrachte ich ſie als entſchieden. Ohne Kompliment, Fräulein Chevrier müßte ſehr ſchwierig ſein, würde ſie nicht mit Freuden einwilligen; überdies wird ſie, wie geſagt, hierin keinen Willen haben. Es iſt ein Engel; was ihre Familie wählt, wird Albine wählen; es fragt ſich nur noch, ob das Mädchen Ihnen gefällt. Es müßte aber mit dem Teufel zugehen, wenn mit ihren achtzehn Jahren, ihrer Friſche und ihrem zarten Geſichte Albine Ihnen nicht genügend ſcheinen würde. Denn es handelt ſich hier am Ende nicht um eine Geliebte.
Ich:— Gott ſei Dank.. nein!
Der Notar, lachend:— Dieſes: Gott ſei Dank! gefällt mir ſehr; es iſt der Ausruf eines Weiſen, der von den Irrthümern der Welt zurückge⸗ kommen iſt... Morgen alſo, mein lieber Dupleſſis... Ich werde Ihnen das Reſultat meiner Geſandtſchaft mittheilen... Zum Arzte:— Auf Wiederſehen, lieber Doctor.
Als der Notar weggegangen war, ſagte mein Arzt zu mir:
Bravo, Sie ſind das, was man einen Mann von ſchnellem Entſchluſſe nennt. Sie werden dabei vielleicht zwölf bis fünfzehn Jahre Eriſtenz mehr gewinnen; immer aber unter der ausdrücklichen Bedingung der Weſte und der Unterhoſe von Flanell und beſonders unſeres kleinen Erutoriums, zu deſſen Anwendung v bald als möglich ſchreiten werden.. nicht wahr?
Ich:— Ja, doch erſt wenn Alles für meine Heirath abgeſchloſſen und feſtgeſtellt ſein wird; am Tage nach
Fernand Dupleſſis. 1. 15


