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Ich:— Heirathen hm. Doctor, das iſt ein Mittel, das ſchlimmer als ſchlimm ſein könnte. Doch es dürfte an Ihrem Gedanken etwas Gutes ſein; ich würde allerdings in der Ehe die Regelmäßigkeit des Lebens finden, die Sie mir verordnen.
Der Doctor:— Das iſt offenbar das beſte Mit⸗ tel, mit dem Junggeſellenleben zu brechen, das Sie tödten wird, und das Sie, wie Sie ſelbſt geſtehen, mehr aus Gewohnheit, als aus Neigung fortſetzen. Um uns alſo kurz zu faſſen, heirathen Sie, tragen Sie Flanell, fügen Sie ſich für mehrere Jahre, für immer viel⸗ leicht, in das fragliche Exrutorium... und Sie find gerettet.
Ich:— Dieſe letzte Bedingung iſt alſo.7
Der Doctor:— Unerläßlich es iſt das sine qua non Ihrer Frage..
Ich:— Wohlan, ich füge mich; im Ganzen hei⸗ rathet man, um in Ordnung zu kommen, um ſich zu pflegen, und nicht, um den Schönen zu ſpielen.. Indeſſen..
Der Doctor:— Indeſſen.. was? Haben Sie nicht genug Liebſchaften von allen Arten gehabt? Guter Gott! von zu vielen Arten. ich weiß etwas davon; erinnern Sie ſich? Wie! vor vier Jahren? Kurz, haben Sie nicht Alles benützt und abgenützt?
Ich:— Es iſt wahr ich habe Alles und viel genoſſen, zu viel vielleicht...
Der Doctor:— Warum des Teufels zögern Sie dann, zu heirathen? Iſt nicht jetzt der Augenblick oder nie? Sie beſitzen ein ſchönes Vermögen, Sie ſind
der beſte Junge, den ich kenne; ſodann, ohne daß ich Ihnen ſchmeicheln will, haben Sie genug Geliebten ge⸗ habt, um zu wiſſen, daß Sie das ſind, was man einen ſehr angenehmen Mann nennt. Sie werden alſo, da⸗ von bin ich feſt überzeugt, nur die Verlegenheit der Wahl zwiſchen zehn vortrefflichen Heirathen haben.


