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zwungenen Ehe zu fühlen, als der Furcht vor dieſer Ehe ſelbſt nachgegeben.
Die ruhige und würdige Abweiſung von Ceſarine öffnete mir die Augen, erweckte wieder meine Liebe für ſie, weil ſie vielleicht fortan unmöglich war. Ich lief um Mitternacht zu ihr. Sie hatte am Morgen ihr Haus verlaſſen, nachdem ſie ihr beſcheidenes Mobiliar an einen Tapezier verkauft, denn ſie trat, wie ſie ge⸗ ſagt hatte, eine lange Reiſe an.
Trotz thätiger Nachforſchungen war es mir un⸗ möglich, die Spur von Ceſarine außzufinden. Ich ſollte ſie erſt mehrere Jahre nach dieſer Epoche wiederſehen.
Der Aufenthalt in Paris war mir drückend ge⸗ worden; ich reiſte nach dem Berry ab, um das Land⸗ gut Lariballiere zu beſuchen, das mir meine Groß⸗ mutter hinterlaſſen hatte; ich war ſeit einigen Jahren nicht auf dieſem Beſitzthum geweſen, an das ich zu⸗ weilen als einen Ort dachte, nach welchem ich mich zurückziehen würde, wenn das Alter die Hitze meiner Leidenſchaften gedämpft hätte.
Die Beweglichkeit des Charakters von Fernand Dupleſſis ließ ihn bald Ceſarine vergeſſen: von 1826 bis 1828, um welche Zeit er ſich zum erſten Male ver⸗ heirathete, ſetzte er ſein Leben der Abenteuer und des Vergnügens fort, und er hatte einige Liebſchaften mehr in ſeine Erinnerungen einzureihen; ſeine Erzählung, welche dieſe zwei letzten Jahre ſeines Junggeſellenlebens umfaßt, kann als das Tagebuch eines Mannes, der bei den Frauen Glück hat, aber ſchon ermüdet. durch zu frühe Ausſchweifungen die Säitigung zu fühlen an⸗ fängt, betrachtet werden.
Während dieſer zwei Jahre brachte er jeden Herbſt einige Monate im Berry zu, und ſchon fand er einen gewiſſen Reiz im Contraſte der Einſamkeit der Felder und der ländlichen Arbeiten mit dems geräuſchvollen


