Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 1.-4. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Bedingung, daß wir uns hernach in der Güte trennen, einwilligen werde.

„Brauche ich es Ihnen zu ſagen, meine liebe Ce⸗ ſarine? Was auch Ihr Entſchluß ſein mag, das Loos dieſes Kindes und das Ihrige werden geſichert ſein. Morgen ſchon hinterlege ich eine Summe von hundert⸗ und fünfzigtauſend Franken für Sie bei meinem No⸗ tar.(Ich füge ſeine Adreſſe dieſem Briefe bei.)

„Gott befohlen, meine liebe Ceſarine, ich bitte Sie, antworten Sie mir nicht unter der durch dieſen Brief verurſachten erſten Aufregung; nehmen Sie ſich einige Tage, um zu überlegen; aber ich wünſche, daß wir in Erwartung Ihrer Entſcheidung uns zu ſehen unterlaſſen. Sie werden den Grund meiner Bitte einſehen.

„Mit einem Worte: was auch Ihre Entſcheidung ſein mag, ich vermöchte Ihnen nicht zu oft zu wieder⸗ holen, daß ich ſie zum Voraus annehme, und Sie kennen mich genug, um überzeugt zu ſein, daß ich, wenn einmal der Entſchluß gefaßt iſt, als ein Bieder⸗

mann handeln werde. „Fernand Dupleſſis.“

Am Morgen ſchickte ich dieſen Brief Ceſarine. Als ich am Abend des andern Tages nach Hauſe kam, erhielt ich folgendes Billet:

„Ich danke Ihnen für Ihre Offenherzigkeit. „Ich entbinde Sie Ihres Wortes. „Sie werden nie von mir oder von meinem Kinde ſprechen hören. „Behalten Sie Ihr Geld.“ „Ceſarine Durand.“

Seltſamer Widerſpruch: beim Leſen dieſes Billets brach mein Herz; ich hatte vielleicht mehr der Unge⸗ duld, mich unter dem Drucke einer, ſo zu ſagen, ge⸗