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⸗ landes, von dem ich zum erſten Male reden hörte, ſo ſeltſam und tief war die berechnete Unwiſſenheit, in
r der man, unter allen Regierungen, die Schüler über
⸗ die Geſchichte ihres Vaterlandes gelaſſen hat.
Bei dieſer Offenbarung des Heldenthums unſerer
Väter, gemacht durch den reizenden Mund von Madame
Raymond, gerieth mein Blut in Wallung, und in der
beweglichen Exaltation meines Charakters rief ich auf
das Alleraufrichtigſte:
„Und wir auch, Madame, wir würden auch an die Grenze ziehen, um uns gegen die Fremden zu ſchlagen!“
h Zum unglück für meine kriegeriſche Wuth hörte mich Madame Raymalld nicht, verſunken, wie ſie es ohne Zweifel war, in die Erinnerungen, welche die An⸗
r ſpielung auf die Schlachten der Revolution in ihr
8 erweckt hatte.
⸗„Verzeihen Sie, Herr Fernand,“ ſprach Madame
„ Raymond zu mir, nachdem ſie einen Augenblick geſchwie⸗
, gen hatte,„es gibt gewiſſe Erinnerungen, welche immer
, einen lebhaften Eindruck auf meinen Sohn und mich
n machen.“
e fuhr ſie mit ihrem ſanften, ruhigen Tone ort:
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„Ich ſagte Ihnen alſo, Herr Fernand, das Kriegs⸗ handwerk ſei ein trauriges und unfruchtbares Handwerk,
4 ausgenommen, wenn es ſich darum handelt, ſein Vater⸗ land zu vertheidigen, und dann iſt alle Welt Soldat. n Im Einklange mit mir, hat auch mein Sohne in nütz⸗ 3 licheres Gewerbe gewählt.“
Ja, Madame, Jean hat mir mitgetheilt, er wolle im nächſten Jahre in die Schule der Künſte und Ge⸗ werbe eintreten.“
„Und Du haſt mir nicht ſehr begeiſtert über mei⸗ nen Beruf geſchienen,“ ſagte Jean lächelnd zu mir. „Es iſt doch eine ſchöne Zukunft für meinen Sohn, Berr Fernand. Wiſſen Sie, daß er bei in Austritt


