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führte, ging auf den Garten, wie die anderen Zimmer dieſer Wohnung. Alles war außerordentlich reinlich, aber von einer ſtrengen Einfachheit; Hausgeräthe von angemaltem Holz, glänzendes Geflieſe, ein kleiner Tep⸗ pich vor dem mit weißen Vorhängen umgebenen Bette, das war die Ausſtattung.
Meine Aufmerkſamkeit und meine Neugierde wurden beſonders durch drei längs dem grauen Täfelwerk hän⸗ gende Gegenſtände erregt.
Der erſte bildete eine Art von Trophäe, wobei ſich gruppirt fanden: ein Lictoren⸗Bündel und darüber eine phrhgiſche Mütze, ein großer Cavalerie⸗Säbel und eine verſchoſſene, dreifarbige ſeidene Schärpe mit golde⸗ nen Franſen.
Zwiſchen dieſem Gegenſtand und einem andern, von dem ich ſogleich ſprechen werde, ſah man ein Portrait in Lebensgröße einen bleichen Mann vorſtellend; ſein von langen, ſchlichten, ſchwarzen Haaren umrahmter Kopf hatte einen zugleich ernſten und ſanften Ausdruck. Angethan mit einem blauen Frack, auf deſſen breite mit golde⸗ nen Galonen beſetzte Umſchläge die Ecken einer⸗weißen Weſte zurückgebogen waren, trug dieſer Mann einen dreifarbigen Gürtel um den Leib; eine von ſeinen Häuden ſtützte ſich auf den Griff ſeines Säbels, in der andern hielt er einen Hut mit dreifarbigem Federbuſch.
Trotz ſeiner jugendlichen Züge glich Jean Ray⸗ mond dergeſtalt dem Original des Gemäldes, daß ich nicht einen Augenblick zweifelte, dieſes Portrait ſei das ſeines Vaters.
Auf der andern Seite des Portraits und ein Ge⸗ genſtſck zu der Trophäe bildend ſah ich.. etwas ſehr Trauriges.
Ein mit einer Glasſcheibe verſehener Rahmen mit ſchwarzem Rande enthielt ein Hemd, worauf breite braunrothe Flecken ſichtbar waren, und eine Anzahl ziemlich langer, mit einem Bande, wie eine Strähr Seide, zuſammengebundener Haare; über dem Rahme waren die Worte in einer Einfaſſung geſchrieben;
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