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den Ausdruck der ergreifendſten Rührung annehmen; Freudenthränen badeten ſeine Wangen, und er rief mit einer vor Erſchütterung bebenden Stimme, indem er unſere Hände in den ſeinigen drückte:
„Wie gut ſeid Ihr gegen mich!. Ach! das ſind die einzigen Freuden, die mir anſtehen. Mich ge⸗ liebt wiſſen, mich geliebt fühlen, wie ich es durch Euch bin! ſeht, das ſind ne Feſte. Nun denn! ja es hatte mich betrübt, mich von Euch hintangeſetzt zu glanben; doch Ihr hattet richtig errathen.. Würde
ich Euch von einer Mutter, von einer Großmutter ſo
geliebt geſehen haben, ſo hätte ich mich nicht enthalten können, zu mir zu ſagen: Und ich?“
Dann ſuchte Hyacinthe zu lächeln und fügte bei, indem er auf ſeine alten, grotesken Kleider, eine neue Verlaſſenſchaft ſeines Vormundes, deutete:
„ünd überdies, ſchaut, wie ich gekleidet bin. ich ſehe aus wie eine Maske! Man würde uns nachlaufen. Wenn wir in der Reihe ſind, ſo geht das noch, man bemerkt meinen lächerlichen Anzug nicht, ich ver⸗ liere mich in der Maſſe; aber allein mit Euch Beiden, unmöglich... Beklagt mich jedoch nicht,“ fügte er mit innigem Tone bei,„ich werde wenigſtens durch den Geiſt, durch das Herz bei Euch ſein; bei Eurer Rück⸗ kehr erzählt Ihr mir das kleine Feſt, und ich werde mich dann ſo zufrieden... ſo zufrieden fühlen, als ob ich demſelben beigewohnt hätte.“
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V.
Der Sonntag kam... Wir ſollten bei der Mut⸗ ter von Jean Raymond goutiren und bei meiner Groß⸗ mutter zu Mittag ſpeiſen. Brutus und ich gingen von


