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zöſiſch ſprach, bei,„Sie erſchießen, daß Sie einen meiner Koſaken zu tödten risquirt haben.“
Jean zuckte die Achſeln.
„Ja, Sie werden in dieſer Stunde erſchoſſen,“ fuhr der Officier fort,„wenn Sie nicht um Verzeihung bitten, und zwar um Verzeihung auf den Knieen wegen deſſen, was Sie gethan haben.“
„Ich kniee nicht nieder,“ antwortete Jean,„ich bitte nicht um Verzeihung.“
„Sie bereuen wenigſtens,“ ſagte der Officier, ohne Zweifel betroffen vom Muthe dieſes Jünglings.„Nicht wahr, Sie bereuen?“
„Nein.“
„Sie würden alſo wieder anfangen?“
„Ja.“
Und es war dem Lehrer und den Officieren un⸗ möglich, etwas Anderes aus Jean Raymond herauszu⸗ bringen.
Als er aus dem Gefängniß des Collége kam, wo er acht Tage lang für dieſen Angriff gegen Koſaken eingeſperrt war(Hyaeinthe und ich trugen das, was wir die Trauer um unſern Freund nannten, indem wir es dahin brachten, daß wir während aller Recrea⸗ tionen bis zu ſeinem Abgang aus dem Gefängniß zu⸗ rückbleiben mußten), als er wieder herauskam, erklärte uns Jean Rahmond umſtändlich ſeinen Haß gegen die Koſaken; wir andern Knaben kümmerken uns faum um die Politik; ich, was mich betrifft, hatte die alten Freunde meiner Großmutter von der fremden Invaſion und davon, daß die Reſtauration wieder zur Regierungs⸗ gewalt gelangte, als von einem großen Glück für Frank⸗ reich ſprechen hören; als uns aber Jean die in der Champagne und in Lothringen von den Preußen und den Koſaken begangenen Gräuel erzählt hatte, endigte er mit den Worten:
„Ein Koſak iſt kein Soldat, es iſt ein wüthendes Thier, das man überall und wie man kann tödtet, mit


