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Dich um Verzeihung wegen des Böſen, das ich Dir
feige zugefügt habe, ich bereue es. Um es Dir zu be⸗
weiſen, bitte ich Dich, laß uns Freunde ſein!...“ „Freunde!“ verſetzte er, indem er mich maß, als
hätte ihm meine Prätenſion ungeheuer geſchienen; und
er fügte trocken bei:
„Die Freundſchaft kommt nicht ſo geſchwinde bei
„Was muß ich thun, um Deine Freundſchaft zu erlangen?“
„Das Gegentheil von dem ſein, was Du biſt.“
„Und was bin ich denn?“
„Nichts.“
„Nichts?“
„Oder vielmehr, Du biſt träge, unwiſſend, leicht⸗ ſinnig, Du biſt ohne Charakter, ohne Energie.“
„Ich! ich habe mich doch geſtern erſt zweimal geſchlagen!“
„Ja, aus Zorn oder aus alberner Eitelkeit. Du weichſt nicht vor einem Fauſtſchlage zurück; aber Du haſt weder Kopf, noch Feſtigkeit; Du biſt unbeſonnen, geſchwätzig. Bei der letzten Verſchwörung des großen Schlafſaals haſt Du Alles durch Deinen Verrath entdeckt.“
„Ich ein Verräther!“
„Du haſt geſchwatzt. In einem ſolchen Falle heißt ſprechen verrathen. Du biſt dabei ein Lügner, und ich verachte die Lügner.“
„Was willſt Du, zuweilen lüge ich... wie ein Anderer um nicht beſtraft zu werden, zum Bei⸗ ſpie
„Das iſt Feigheit, Du biſt überdies lächerlich eitel.“
„Worin?“ „In Allem. Wenn Du am Sonntag ausgehſt, biſt Du aufgeputzt wie ein Menſch von fünſ und zr. zig Jahren, Du ſpielſt den Herrn; Du allein haſt
mir


