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„Es iſt nicht die Furcht vor den Schlägen, was mich zurückhält, das ſchwöre ich Dir, Fernand Es iſt der Anblick dieſer verzerrten Geſichter, dieſer wü⸗ thenden Augen, dieſer durch den Zorn weiß gewordenen Lippen„ da fehlt es mir unwillkürlich an Herz.“
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III.
Ich habe noch von einer andern Freundſchaft ge⸗ ſprochen, die ich in Sainte⸗Barbe, ziemlich lange nach meiner Verbindung mit Hyaeinthe Durand, ſchloß; dieſer andere Freund hieß Jean Raymond; wie die Mehrzahl unſerer Kameraden, hatte er ſeinen Beina⸗ men: man nannte ihn Brutusz; er näherte ſich ſeinem ſiebzehnten Jahre. Er war ein Junge von mittlerem Wuchſe, behende und ſtark, mit einem braunen, kräf⸗ tig ausgeprägten Geſichte; ſeine ſtolze Phyſiognomie, ſeine großen ſchwarzen, zugleich kühnen und denkenden Augen, ſeine Schweigſamkeit, ſein Geſchmack für die Einſamfeit imponirte, uns Allen; man kannte keine
Freunde von ihm; ſelten nahm er Theil an unſeren
Spielen, wenn nicht etwa, um dabei als Gebieter zu befehlen. Handelte es ſich um ein Complott, um eine Empörung, ſo war Jean Rahmond die Seele und der Anführer davon, vorausgeſetzt, daß ihm Complott und Empörung durch eine entſchiedene Ungerechtigkeit legi⸗ timirt ſchienen. War dies nicht der Fall, ſo verwei⸗ gerte er ſeine Mitwirkung. Wurde die Verſchwörung entdeckt, ſo hielt er, ohne ein Wort zu ſagen, die Stra⸗ fen aus und zeigte ſich unerforſchlich in Betreff ſeiner Genoſſen. Sein Beiname Brutus rührte von der religiöſen Verehrung her, die er für veuilt


