Teil eines Werkes 
44. Band, Die Cucaracha : 4. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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der mit Betel⸗ und Arekanuß⸗Blättern bedeckt war, zogen ſich alle Zuſchauer zurück, die einen in ihre Hütten, die andern in die übrigen Theile der Herberge.

Duelos wollte ſchlafen gehen, zu Abend hatte er nicht gegeſſen; ich ließ meinen Palankin unter einen gewaltigen Kokosnußbaum tragen, und athmete hier in bequemer Lage mit unbeſchreiblichem Entzücken den lebhaften, durchdringenden Ge⸗ ruch der würzigen und üppigen Vegetation ein.

Kaum war ich eingeſchlafen, als eine Bewegung an der Decke meines Palankins mich wieder erweckte.

Wer da? fragte ich ziemlich verwundert.

Eine weibliche Stimme antwortete mir:Ich bin es, Herr, die Bidda der Daatſcheries; ich komme zu Dir mit tauſend Grüßen des jungen Mädchens mit dem gelben Leibchen und dem grünen Kranze im Haar, Daja. Ihr Herz hat ſich zu Deinen Gunſten geöffnet, wie der Kelch der Blume ſich vor den Strahlen der Sonne öffnet. Empfange den Betel, den ſie ſelbſt für Dich bereitet hat. Sie ſitzt zu den Füßen Deines Palankins und erwartet Deine Befehle.

Der Teufel ſoll mich holen, Jenny, wenn ich mich der Tänzerin mit dem gelben Leibchen erinnerte; überdies hatte ich Luſt zu ſchlafen, denn ich wollte am nächſten Morgen ſehr früh nach Madras aufbrechen; endlich wäre mir dies Entge⸗ genkommen vielleicht den Tag zuvor, den Tag nachher, will⸗ kommen geweſen, aber in dieſem Augenblicke ſagte es mir nicht zu. Ich dankte daher der Bidda für ihre redliche Einmiſchung, und forderte ſie auf, den Liebes⸗Betel meinem Freunde Duclos anzubieten, dem ich dadurch eine neue Ueberraſchung zu berei⸗ ten hoffte.

Tembrane meharsa! Gott allein iſt groß! antwor⸗ tete mir die Bidda, was mir nicht ganz zu der Ueberraſchung zu paſſen ſchien, die ſie Duclos bereiten ſollte. Dann ging ſie.

Am nächſten Morgen weckten uns die Kurlis. Duclos war bereit, und wir wollten eben aufbrechen, als die Daatſche⸗ ries kamen, um von uns Abſchied zu nehmen.

Ich ſah mich aus bloßer Neugier, nach dem jun⸗ gen Mädchen mit dem gelben Leibchen um; es war nicht zuge⸗ gen. Ich fragte nach Baja bei der Bidda, und bieſe rief ſie. Sie trat einen Augenblick in die Thür der Karavanſerei, ſah