Teil eines Werkes 
44. Band, Die Cucaracha : 4. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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mich voll Stolz, Zorn und Geringſchätzung an, legte die Hand auf die Bruſt, um mich zu grüßen, und verſchwand.

Wir brachen auf. Hundert Schritt von der Herberge hob ich den Zipfel eines der Vorhänge meines Palankins in die Höhe, und da ich in der Richtung des Dorfes zurückſah, erblickte ich mit Erſtaunen Daja, die geweint zu haben ſchien, denn ſie trocknete ſich die Augen, und zwei ihrer Gefährtinnen waren bemüht, ſie zu tröſten. war das Mädchen hübſch? fragte Jenny unge⸗

uldig.

Allerliebſt, zum Malen! antwortete ich.

HI.

Ich weiß nicht, fuhr ich fort, indem ich über das leichte Wölkchen lächelte, welches Jennys Stirn verdunkelte,weshalb mich während des ganzen Weges die Erinnerung an Daja verfolgte. Immerhin mochte ich mir ſagen, daß ſie ja doch nur eine Dirne ſei, eine jener Bajaderen, welche ſich dem Erſten Beſten hingeben; ich mochte mir alles Mögliche vorſchwatzen, Punſch trinken, meine Träger zu ſchnellerem Schritt antreiben, Betel kauen, Duclos Ueberraſchungen bereiten, Opium rauchen, nichts konnte mich den Gedanken entziehen, die mich ver⸗ folgten.

Und ſie war Mädchen? fragte Jennh.

So ſehr, als man nur Mäbchen ſein kann. Endlich konnte ich es nicht mehr ertragen, und als wir am Abend Tunipatnam erreichten und unſere Träger eben zur Ruhe ge⸗ hen wollten, ſuchte ich Duclos auf.

Der vortreffliche Menſch traf eben Anſtalten, in ſeine Hängematte zu ſteigen, die er in einer finſtern Ecke der neuen Karavanſerei aufgehangen hatte.

Der Unglückliche ahnete den Zweck meines Beſuches nicht im geringſten, denn er zeigte mir mit Wohlbehagen die Anord⸗ nung ſeiner Hängematte, die in der That Luſt einflößen mußte, darin zu ſchlafen, ſo friſch, ruhig und wohlgeordnet war Alles.

Geſtehen Sie mir, ſagte der brave Mann,daß ich in