Teil eines Werkes 
44. Band, Die Cucaracha : 4. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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oder die wüthenden Wogen der Brandung hatten die Schwim⸗ menden fortgeriſſen.„Meine Kinder,“ ſchrie der Pater,„ich

bin ein Mönch von San⸗Juan und von meinem Superior hier⸗ her geſchickt. Barmherzigkeit! im Namen Chriſti, Barmherzig⸗

keit! ich bitte Euch darum!“ Er klammerte ſich krampfhaft an die Spitze des Felſens. „Wenn ich etwas glauben ſollte,“ ſtammelte der Philoſoph,

indem er eine zweite Wunde empfing,„ſo würde ich weder an Gott, noch an den Teufel glauben, denn ich habe es mit Bei⸗

den verſucht, und ich— ich—“

Seine Arme thaten ſich auseinanderz er ließ den Felsblock fahren, den er bisher umklammert hatte, verdrehte die Augen— und verſchwand in den Wogen.

„Gnade! Gnade! Mein Gottl ich ertrinke!“ heulte der Mönch im Todeskampfe mit einer Woge. Er biß ſich feſt an den Felſen.

Feuer!“

Drei Schüſſe fielen zugleich; das blaue Gewand des ehr⸗ würdigen Paters ſchwamm noch einen Augenblick auf den Wo⸗ gen und dann war nichts mehr zu ſehen. Nichts— weder Pferde, noch Menſchen, noch Mönch— Nichts als ſchäumende

Wogen, die ſchon brauſend den erſten Abſatz des Fußweges

hinanſtürmten. Der Gitano allein war entkommen.

„Bei Chriſtus! ſeine Tartane muß an den Klippen zer⸗

„Wie?“ rief der Offizier;„der Gottloſe lebt noch? Feuer,

ſchellen. Gott iſt gerecht, und da er aus dem Kanal gegen die

Brandung ſteuert, iſt ſein Untergang gewiß.“

In der That lavirte der Unerſchrockne in dem engen Paſſe,

den die Wuth der Wellen ganz ungangbar machen mußte.