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Das iſt leicht begreiflich, denn obgleich man die Douaniers nicht ſah, ſo hörte man doch in dieſem Augenblicke das Klap⸗ pern ihrer Gewehre und das Knacken der Hähne, welche ſie ſpannten.
„Nun wohl,“ ſagte der Mönch,„nun wohl, Satan rette uns! denn Du biſt Satan, Du mußt es ſein.“
„Ja, Satan, rette uns!“ riefen die Spanier mit dem Aus⸗ drucke unbeſchreiblichen Entſetzens.
Und athemlos, die Augen ſtarr und funkelnd auf den Gi⸗ tano gerichtet, warteten ſie.
Der Verdammte zuckte mit den Schultern, wendete den Kopf ſeines Pferdes nach der Tartane und erreichte dieſe ſchwim⸗ mend unter einem Kugelregen und unter dem alten mauriſchen Geſange des Hafiz:
Schlinge, o reizendes Mädchen, Die Arme mir feſt um den Hals.
Die Contrebandirer blieben vernichtet zurück.
„Feuer! beim heiligen Jacob, Feuer! Schießt auf das Pferd und die weiße Feder, denn das iſt der Bandit ſelbſt!“ rief der Offizier, den man jetzt deutlich ſah, denn ſeine Leute ſtanden auf der letzten Windung, bildeten ein Peloton und unterhielten ein ununterbrochen gut gerichtetes Feuer auf den Reſt der Paſcher.
Was von dieſen Kaufleuten ohne Patent übrig blieb, hatte, wie der Gitano zuvor geſagt, nur zwiſchen dem Feuer und dem Waſſer zu wählen.
„Feuer! Feuer! auf dieſe Ungläubigen,“ rief der Offizier ſeinen Leuten zu; der Herr Biſchof hat Ablaß für die nächſten Faſten verſprochen, und ehe uns der Anführer entwiſcht, laßt uns den Reſt der Bande vernichten.
„Aber, Capitain, ich ſehe einen Mönch.“ ſiut„Schändliche, gottloſe Verkleidung! Feuer auf den Apo⸗
aten!“
„Beim heiligen Pedro! Feuer! Es gilt Euch, mein ehr⸗ würdiger Vater!“
Der Mönch empfing den Schuß in die Bruſt und ſank nieder in die Knie. Es blieben nur noch Zwei übrig, Er und der Philoſoph. Die Andern waren entweder getödtet oder er⸗ trunken, indem ſie die Tartane ſchwimmend erreichen wollten,


