Teil eines Werkes 
44. Band, Die Cucaracha : 4. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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ſo daß es unmöglich war, ſie zu hören, wenn ſie im Schritte ingen.

2 An dem Ufer, zwei Flintenſchüſſe weit von der Tartane angekommen, wandte ſich der Führer zu den Uebrigen, und ſagte:„Bei dem Reliquienkäſtchen meiner Schutzheiligen— er nahm ſeinen Hut ab— meine Söhne, beim Schein des auf⸗ gehenden Mondes ſehe ich auf der Tartane den Hut des Ver⸗ fluchten mit der weißen Feder!“

Eine Stimme. Wo iſt denn der Bruder?

Eine andere. Wenn der Bruder nicht gegenwärtig iſt, ſo ſoll von den Waaren nicht für einen Realen in meine Körbe kommen. Gott ſchütze mich, aber der Superior des Kloſters von San⸗Juan hat ſehr Unrecht, einen ſolchen Ungläubigen zu benutzen, um ſeine Contrebande ans Licht zu ſchaffen. Wenn auch ein Mönch da iſt, die Waaren zu ſegnen, und die Spuren der Krallen Satans zu vertilgen, ſo glaube ich doch, daß wir früher oder ſpäter für unſern Verkehr mit dem Verfluchten be⸗ ſtraft werden.

Der Führer. Und glaubſt Du, daß ich nicht eben ſo wie Du den Zorn der heiligen Jungfrau fürchte, weil ich die Waa⸗ ren berühre, die, beim heiligen Jacob! mehr nach Schwefel als nach Weihwaſſer riechen?

Ein Philoſoph(welcher Koch eines Cortez geweſen war). Aber bedenft doch, Gevatter, bedenkt doch, daß man Euch die Waaren auf dem ganzen Wege nach Quadrupeln abnehmen wird, ohne viel zu fragen, ob ſie nach Schwefel oder nach Weih⸗ waſſer riechen.

Der Führer. Schweig, Gottloſer!

Der Philoſoph. Wahr iſt es doch bei alle dem, daß die Faxen des Vaters den Geruch nicht fortſchaffen können, wenn anders welcher vorhanden iſt. Er mag ſie verteufelt ge⸗ ben, aber wohlfeiler, ich mache damit meine Geſchäfte; ich denke—

„Ave Maria purissima! bedauert den Gottesläſterer,“ fag⸗ ten die Contrebandirer, vor Entſetzen bebend und ſich bekreu⸗ zend. Mehrere eifrige Katholiken ſuchten ſogar nach ihren Meſſern.

Der Gitano begriff dieſes Zögern nicht, und wiederholte ſein Signal.