Teil eines Werkes 
44. Band, Die Cucaracha : 4. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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mälig die drei Fahrzeuge in der Ferne verſchwanden, und die Sterne zu funkeln begannen.

Jetzt hörte der Gitano, mit aufmerkſamem Ohr am Vor⸗ dertheile der Tartane ſtehend, einen gleichmäßigen Laut, wie den Tritt mehrerer Pferde.

„Endlich kommen ſie!“ rief er aus.

Fuͤnftes Kapitel.

Biſt du denn nichts, als ein heulender Mönch? J. Janin; die Beichte.

Die Gottesläſterung.

Man konnte von der Spitze des Berges la Torre nur auf einem ſchmalen, in den Felſen gehauenen Fußpfade, der eine Menge Umwege machte, an das Ufer gelangen. Der Abhang des Pfades war auf dieſe Weiſe weniger ſteil, aber man brauchte mehr Zeit, bis ans Ufer zu kommen.

Am Eingange dieſes Fußpfades zeigte ſich ein Reiter, den man bei der Dämmerung kaum erkennen konnte. Er hielt ſein Pferd an, ſchien mit ſeinen Genoſſen zu berathen, die wahr⸗ ſcheinlich hinter einigen Aloös verborgen waren, und warf dann eine angezündete Cigarre in die Luft, ſo daß ſie einen Feuer⸗ bogen beſchrieb.

Als daſſelbe Signal auf der Tartane wiederholt wurde, ſetzte der Menſch ſeinen Weg fort, und es folgten ihm ein Du⸗ tzend Spanier, ebenfalls zu Pferde, und ritten den ſchmalen Pfad vorſichtig hinab. Die Einen trugen einen Sombrero, die Andern eine Reſilla oder ein einfarbiges Tuch von greller Farbe um den Kopf gewunden, ſo daß die Zipfel auf die Achſeln her⸗ unterhingen. Alle hatten aber jene braune Geſichtsfarbe, jene ſchahf charakteriſirenden Züge, kurz jenen nicht beruhigenden Ausdruck, welcher die Land⸗Contrebandirer Spaniens auszeich⸗ net. Ihre Pferde waren mit zwei großen Körben mit Wachs⸗ leinwanddeckeln beladen, und dieſe Körbe waren ſehr leicht, aber ſo groß, daß die Reiter nur auf der Kruppe dahinter Platz fin⸗ den konnten; Schaffelle wanden ſich um die Hufe der Pferde,